{"id":6471,"date":"2012-03-31T07:16:25","date_gmt":"2012-03-31T06:16:25","guid":{"rendered":"http:\/\/anscharius.wordpress.com\/?p=6471"},"modified":"2012-03-31T07:16:25","modified_gmt":"2012-03-31T06:16:25","slug":"nikon-d700-zeitraffer-mit-lightroom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nikonhumors.com\/?p=6471","title":{"rendered":"Nikon D700 &#8211; Zeitraffer mit Lightroom"},"content":{"rendered":"<span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"950\" height=\"535\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/cvANNWF7T7A?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span>\n<p>Die ist die erste Version die ich mit Magix Video Deluxe MX direkt aus den JPG-Dateien der Nikon D700 erstellt habe. Die Kontraste sind f\u00fcr meinen Geschmack viel zu hart und was mich am allermeisten st\u00f6rt ist, dass aufgrund geringer Helligkeitsunterscheide der Einzelbilder das Video zwischendurch ganz schlimm flackert. Im Vergleich dazu ist bei der neuen Version wirklich viel passiert. Die Farben sind intensiver, die Kontraste sind milder, das Bild ist sch\u00e4rfer und die Geb\u00e4ude stehen gerade weil sich die Perspektive mit Apples Final Cut Pro X ganz einfach entzerren l\u00e4sst&#8230;<\/p>\n<p>Wie macht man das?<\/p>\n<p>Der Weg dahin war relativ weit! Apple bewirbt seine neue Version der Videoschnitt-Software Final Cut Pro X wirklich vollmundig. Adobe Premiere und \u00e4hnliche Produkte werden in der Werbung sogar direkt verglichen und sinngem\u00e4\u00df als &#8222;veraltete Systeme&#8220; bezeichnet. Was Apple aber verschweigt ist, dass die vielen tollen Plug-Ins die es f\u00fcr die vorherige Version gab mit dem neuen Final Cut Pro X oder auch kurz FCPx nicht mehr funktionieren. Diese Software ist damit in gewisser Weise &#8222;nackt&#8220; und hat einen geringeren Funktionsumfang als die vorherige Version! Helfen kann man sich hier nur, indem man die wenigen bereits lieferbaren Plug-Ins f\u00fcr wirklich teures Geld zus\u00e4tzlich erwirbt. Das ist sehr \u00e4rgerlich! Vor einigen Monaten habe ich mir Magix Video Deluxe MX f\u00fcr etwa 50 Euro gekauft. Eine Software f\u00fcr Windows basierte Computersysteme. Mit dieser Software kam ich nach einer Einarbeitungszeit von etwa 4 Stunden spontan klar und kann damit eigentlich alles machen was ich will. Meine umfangreichen Videos zu Reisen nach Teneriffa und in die USA sind damit entstanden.<\/p>\n<p>Aber mit dem neuen MacBook mag ich nicht immer hin und her wechseln. Und eine &#8222;virtualisierte&#8220; Video-Bearbeitungssoftware macht unter Performance-Aspekten wenig Sinn. Das muss schon &#8222;nativ&#8220; auf dem richtigen Betriebssystem laufen.<\/p>\n<p>Hier ist nun meine inzwischen dritte Version der kleinen Testsequenz des Sonnenaufgangs \u00fcber der Bonner Museumsmeile. Bis die Nikon D800E endlich lieferbar ist muss ich ja noch ein wenig \u00fcben :-)<\/p>\n<span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"950\" height=\"535\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/-_06RQNfiQo?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span>\n<p>Kurz einen \u00dcberblick \u00fcber die Technik&#8230;<\/p>\n<p>Mit Lightroom 3 bietet Adobe eine relativ preiswerte Software zur Bildbearbeitung f\u00fcr Windows und OS-X Computer an. Lightroom ist in der Lage die Bearbeitungsschritte die man an einzelnen Bildern vorgenommen hat in separaten Meta-Daten-Abschnitten innerhalb der Bilddateien abzulegen. Hier setzt die kostenlose Software LRTimelapse von Gunther Wegner an, die es auf <a title=\"Hier geht es zur Webseite von Gunther Wegner\" href=\"http:\/\/www.gwegner.de\" target=\"_blank\">www.gwegner.de<\/a>\u00a0zum Download gibt. Diese Software ist erfreulicher Weise in Java programmiert, daher wurde es m\u00f6glich je eine Version f\u00fcr Windows und eine Version f\u00fcr OS-X zu erstellen &#8211; Super!! Auf seiner Webseite hat Gunther Wegner auch einige sehr informative Video-Tutorials bereitgestellt und ein eBook zum Thema &#8222;Zeitraffer&#8220; hat er auch geschrieben!<\/p>\n<p>Mit seiner Software LRTimelapse kann man nun die Metadaten der Bilddateien manipulieren. Das Prinzip ist etwa so:<\/p>\n<p>1. Bilder in LRTimelapse \u00f6ffnen und Metadaten initialisieren<\/p>\n<p>2. Bilder in Lightroom \u00f6ffnen<\/p>\n<p>3. Erstes und letztes Bild der Zeitraffersequenz in Lightroom korrigieren<\/p>\n<p>4. Die Bearbeitungsschritte des ersten und letzten Bildes mit LRTimelapse auf alle anderen Bilder \u00fcbertragen und das &#8222;Deflickering&#8220; aktivieren<\/p>\n<p>5. Die Bilder erneut mit Lightroom einlesen und &#8222;entwickeln&#8220;<\/p>\n<p>F\u00fcr die Erstellung der Videos hat Gunther Wegner einige Erg\u00e4nzungen f\u00fcr Lightroom bereitgestellt. Damit kann das Video vom Kamera-Format 3:2 in das 16:9 Seitenverh\u00e4ltnis g\u00e4ngiger Flachbildfernseher gebracht werden. Schlie\u00dflich kann man die korrigierten Bilder als Diashow exportieren und fertig ist die perfekte Zeitrafferaufnahme.<\/p>\n<p>Ich habe es jedoch etwas anders gemacht. Nachdem die Meta-Daten der Einzelbilder in LRTimlapse Pro \u00fcber alle Bilddateien hinweg harmonisiert waren, habe ich die Bilder mit Lightroom &#8222;entwickelt&#8220;, sprich in einen separaten Ordner exportiert. Danach habe ich die erste Datei der Sequenz mit Photoshop CS5.1 ge\u00f6ffnet und das H\u00e4kchen bei &#8222;Image Sequence&#8220; gesetzt. Tut man dies, so kann man mit Photoshop alle folgenden Bilder als Video-Sequenz exportieren. Diese Sequenz aus 999 Bildern war dann auch prompt etwa 3,5GB gro\u00df &#8211; uff&#8230;<\/p>\n<p>Dieses Monster habe ich danach mit Final Cut Pro X importiert. Dort kann man dann ganz einfach eine Korrektur der Perspektive und den Beschnitt auf das 16:9 Format vornehmen. Via &#8222;Bereitstellen f\u00fcr Youtube&#8220; habe ich das kleine Testvideo dann gerendert und zu YouTube \u00fcbertragen. War doch ganz einfach&#8230;<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von den vielen komplex anmutenden Arbeitsschritten bin ich mit dem Ergebnis nun recht zufrieden. Und ein wenig habe ich die Hoffnung, dass es irgendwann eine neue Version von Lightroom oder Photoshop (oder was auch immer) geben wird, welche dieses komplexe Verfahren ganz einfach pr\u00e4sentiert und dass damit die Erstellung wirklich guter Zeitraffersequenzen zum Kinderspiel wird.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter werde ich einige Sequenzen im RAW-Modus aufnehmen, damit ist der Tonwertumfang deutlich gr\u00f6\u00dfer und die Konvertierung in Lightroom bietet deutlich mehr Spielraum.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ist die erste Version die ich mit Magix Video Deluxe MX direkt aus den JPG-Dateien der Nikon D700 erstellt habe. Die Kontraste sind f\u00fcr meinen Geschmack viel zu hart und was mich am allermeisten st\u00f6rt ist, dass aufgrund geringer Helligkeitsunterscheide der Einzelbilder das Video zwischendurch ganz schlimm flackert. 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