{"id":5529,"date":"2011-12-16T13:09:17","date_gmt":"2011-12-16T12:09:17","guid":{"rendered":"http:\/\/anscharius.wordpress.com\/?p=5529"},"modified":"2011-12-16T13:09:17","modified_gmt":"2011-12-16T12:09:17","slug":"nikon-d7000-wandern-mit-dem-wanderboss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nikonhumors.com\/?p=5529","title":{"rendered":"Nikon D7000 &#8211; Wandern mit dem Wanderboss"},"content":{"rendered":"<p><strong>Tag 6 &#8211; Wandern mit dem Wanderboss<\/strong><\/p>\n<p>Als Sandra das Licht anknipst ist es 7h. Ich frage sie ob sie gut geschlafen hat. Es gibt erst einmal einen Anschiss, weil ich zwar den Wecker in meinem Telefon korrekt auf 7h gestellt habe, das Telefon aber noch in der falschen Zeitzone unterwegs ist. Daher hat es morgens um 6h im Wohnzimmer vor sich hin geweckt. Wie fast immer schlief ich so tief und fest, dass ich von der Show nichts mitbekommen habe. Ok, schnell anziehen und den Fotorucksack zusammen stellen. Von meinen letzten Erfahrungen mit dem Wanderboss wei\u00df ich, dass dieses Wanderungen manchmal ziemlich ausarten k\u00f6nnen. Daher ist f\u00fcr heute ein ganz kleines Fotogep\u00e4ck angesagt. Aus dem Rucksack fliegt einfach alles raus. Nur die D7000 mit 16-85mm, Batteriegriff und Polfilter d\u00fcrfen darin bleiben. Zus\u00e4tzlich gibt es drei kleine Flaschen Wasser, einen Apfel und zwei belegte Br\u00f6tchen. Ein Taschenmesser ist auch dabei, man kann nie wissen was passiert. Und nach meiner Erfahrung als ich mich vor ein paar Monate in Utah im Blue Canyon versehentlich mitten in der Wildnis ausgesperrt habe, liebe ich dieses Schweizer Messer \u00fcber alles. Vielleicht hat es mir damals in der K\u00e4lte neben meinem SUV den \u201eArsch gerettet\u201c. Wie dem auch sei, ich habe es gern bei mir :-)<\/p>\n<p>Kurz bevor es losgeht telefonieren wir noch kurz mit Karin und Wolfgang. Wir planen um, ich setze Sandra mit dem neuen Opel bei Karin und Wolfgang ab. Sie fahren mit den Opel zu Manolos Reiterhof und Wolfgang und ich mit seinem bunten Peugeot zum Treffen mit den anderen Wanderern.<\/p>\n<p>Als wir am Treffpunkt ankommen ist dort niemand au\u00dfer uns. Nach und nach trudelt sie alle ein. Die Wiedersehensfreude ist gro\u00df und es dauert eine Weile bis klar ist wer in welchem Auto mitf\u00e4hrt und wem heute nicht nach einer Wanderung zumute ist.<\/p>\n<p>Dann geht es los! \u201eTeppich Werner\u201c hat den Wanderboss auf dem Beifahrersitz. Werner qu\u00e4lt seinen gro\u00dfen Lieferwagen die Berge hinauf, dass es nur so kracht. Wir sind Auto Nummer zwei. Der Diesel in Wolfgangs Bipper heult und dr\u00f6hnt, die Automatik wei\u00df gar nicht wohin sie schalten soll und bleibt gleich im ersten Gang. Am Horizont wird \u201eTeppich Werner\u201c langsam kleiner. An einigen markanten Stellen h\u00e4lt er an, ein kurzer Blick nach hinten und weiter geht die Raserei durch die steilen engen Stra\u00dfen. Zwischendurch schaue ich mal in den R\u00fcckspiegel, es ist niemand mehr hinter uns. Teppich Werner hat seine Wanderfreunde erfolgreich abgeh\u00e4ngt. Mir kommt es vor wie \u201ePimmelfechten unter Rentnern\u201c.<\/p>\n<p>Nach einer Weile erreichen wir einen wirklich voll sch\u00f6nen einsamen Platz zwischen zwei Weinbergen. Aber von den f\u00fcnf Autos sind nur noch zwei Autos \u00fcbrig. Etwas sp\u00e4ter kommt ein drittes Auto dazu. Wir warten, aber wir bleiben zu dritt. Die Telefone haben hier oben keinen Empfang, Wolfgangs neues GPS zeigt etwa 500 H\u00f6henmeter. Auto Nummer 3 macht also kehrt um die anderen Wanderer zu suchen. Nach einer Viertelstunde kommen sie jedoch allein zur\u00fcck. Also alle wieder rein in die Autos und wieder runter ins Tal, nach einer kurzen Ehrenrunde geht es wieder bergauf, diesmal zu einem anderen Platz der auch wirklich sch\u00f6n ist. Wir parken die drei Autos neben einem kleinen Brunnen. Dort steht ein Canario mit seinem Auto und f\u00fcllt viele viele Wasserkanister ab. Der ganze Kofferraum ist voller Trinkwasser.<\/p>\n<p>Auch hier kein Empfang, Auto Nummer 3 f\u00e4hrt erneut den Berg hinab, wir sind jetzt etwa 700 Meter hoch. Nach einer ganzen Weile kommen sie zur\u00fcck. Es gab ein kurzes Telefonat mit den \u201eAnderen\u201c. Die Verbindung war denkbar schlecht und niemand konnte erkl\u00e4ren wo wir jetzt sind. Die \u201eAnderen\u201c haben sich darauf hin entschlossen einen kleinen Spaziergang zu machen und danach ein wenig Shoppen zu gehen. Sp\u00e4ter werde ich mir w\u00fcnschen bei Ihnen gewesen zu sein&#8230;<\/p>\n<p>Es geht los, alle z\u00fccken ihre Wanderst\u00e4be, das Team setzt sich in Bewegung. Teppich Werner und einer der anderen Wanderer \u00fcbernehmen die F\u00fchrung. Sie legen ein ordentliches Tempo vor. Keiner von ihnen hat \u00fcberfl\u00fcssiges Gep\u00e4ck dabei und sie wandern ein- bis zweimal die Woche. Immer wenn ich kurz stehen bleibe um ein Foto zu machen verliere ich den Anschluss. Letztlich latsche ich einsam und allein hinterher. Kojak w\u00fcrde sagen \u201eEntz\u00fcckend\u201c. Am Vorabend habe ich vergessen den Akku der D7000 aufzuladen, die Kamera zeigt als \u201eRestkapazit\u00e4t\u201c nur noch \u201eeinen Balken\u201c. Nach den ersten Bildern wird das Batteriesymbol im Sucher sogar rot dargestellt. Mir kommen Zweifel ob es sinnvoll war die D7000 \u00fcberhaupt mitzunehmen. Daheim auf unserer Finca liegt die kleine leichte Nikon AW-100 in einer Schublade und wartet auf das erste Foto! Die kleinen Nikon P7100 habe ich daheim gelassen. Auch ohne diese Kamera habe ich vier verschiedene Ladeger\u00e4te im Gep\u00e4ck. Wie sch\u00f6n w\u00e4re es, wenn es ein universelles Ladeger\u00e4t f\u00fcr alle Akkus dieser Welt geben w\u00fcrde&#8230;<\/p>\n<p>Der Weg ist steil aber schattig. Es geht durch sch\u00f6ne W\u00e4lder, von einer Finca zur n\u00e4chsten. Immer wieder frage ich mich wie man hier oben in der Wildnis eine Stra\u00dfe betonieren und kleine einfache H\u00e4user bauen konnte. Aber irgendwie ging es wohl. Mitten in einer Finca geht es dann steil bergauf. Der Boden ist rutschig und das Laub liegt hoch. Die Gruppe ist weit weg als ich h\u00f6re wie sie mir zurufen ich solle unten bleiben. Es war alles nur ein gro\u00dfer Spa\u00df, eine Sackgasse. Und so wird es weiter gehen. Statt einer gut geplanten Wanderung geht es steil bergauf, querfeldein, zur\u00fcck zur \u201eStra\u00dfe\u201c und wieder weiter. Unser Ziel erreichen wir letztlich nicht, es liegt auf der anderen Seite einer tiefen Schlucht. Aber daf\u00fcr bin ich nass geschwitzt, mehr als 540 H\u00f6henmeter zehren an meinen Kr\u00e4ften. Gut, dass ich ein trockenes zweites Hemd dabei habe!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/anscharius.files.wordpress.com\/2011\/12\/d70_8725.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5530\" title=\"D70_8725\" src=\"http:\/\/anscharius.files.wordpress.com\/2011\/12\/d70_8725.jpg\" alt=\"\" width=\"590\" height=\"391\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach einer kleinen Pause machen wir uns an den Abstieg. Meine beiden Br\u00f6tchen habe ich aufgegessen, der Apfel ist weg und eine Flasche Wasser ist leer. H\u00e4tte ich darauf vertraut, dass wir zu einem netten kleinen Lokal aufsteigen, ich w\u00e4re nun ziemlich verloren. Das Batteriesymbol der D7000 leuchtet noch immer rot, aber sie macht ein Bild nach dem anderen. Zur Sicherheit ist ja auch noch ein zweiter Akku innerhalb der Kamera dabei. Meine D7000 ist so eingestellt, dass sie zuerst den Akku des Batteriegriffs \u201eentleert\u201c\u00a0 und erst dann auf die interne Batterie zugreift. Ich habe also keine echte Sorge, dass mir der Strom ausgehen wird. Ein wenig dumm ist es, dass der Ladezustand der internen Batterie nur angezeigt wird, wenn der Batteriegriff nicht montiert ist. Will man sehen wie viel Strom die \u201eReserve-Batterie\u201c noch hat, muss man die Kamera abschalten, den Batteriegriff abschrauben und sie dann wieder einschalten. Alternativ k\u00f6nnte man wahrscheinlich \u00fcber eine Men\u00fc-Funktion die Reihenfolge f\u00fcr die Nutzung der Batterien umkehren.<\/p>\n<p>Wie dem auch sei, der Abstieg ist ebenso steil wie der Aufstieg. Immer wieder rutsche ich auf den losen Steinen aus und kann mich nur halten weil ich meine Wanderst\u00f6cke dabei habe. Diese Dinger sehen zwar ein wenig bl\u00f6d aus, aber sie sind heute wirklich Gold wert!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/anscharius.files.wordpress.com\/2011\/12\/d70_8853.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5531\" title=\"D70_8853\" src=\"http:\/\/anscharius.files.wordpress.com\/2011\/12\/d70_8853.jpg\" alt=\"\" width=\"590\" height=\"391\" \/><\/a><\/p>\n<p>Teppich Werner und seine Kumpels scheinen gar nicht m\u00fcde zu werden. Immer wenn ich mal ein Foto mache verschwinden sie weiter unten im Wald. Eine gro\u00dfartige Wanderung ist das und dann beginnt auch noch das rechte Knie seine Funktion einzustellen. Jeder Schritt tut weh. Die Jahre am Schreibtisch machen sich bemerkbar. Langsam humple ich der Gruppe hinterher bis wir schlie\u00dflich die Autos erreichen. Endlich geschafft! Eines der \u201eAnf\u00fchrer\u201c meint am Auto dann noch \u201eAlso mir geht es jetzt so gut, ich k\u00f6nnte den ganzen Weg jetzt locker noch einmal laufen!\u201c. Na prima, das klingt nach einem richtig guten \u201eGruppenverst\u00e4ndnis\u201c :-(<\/p>\n<p>Ein paar Minuten sp\u00e4ter sitzen wir in einem echt urigen Restaurant mitten in einem Weinberg. Es ist fast wie ein Tunnel aus rostigen Eisenst\u00e4ben der rundherum mit Weinreben bewachsen ist. Es gibt Garbanzas, hausgemachte Pommes Frites und Kaninchen vom Grill. Das entsch\u00e4digt f\u00fcr die Strapazen. \u201eTeppich Werner\u201c gibt die Bestellung in flie\u00dfendem Spanisch auf. Ich verstehe nur einige wenige Bruchst\u00fccke. Er bestellt ein Steak (Solomio) und Kichererbeseneintop (Garbanzas). Irgendwas mit Salat und Pommes Frites (Papas fritas) ist auch noch dabei.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/anscharius.files.wordpress.com\/2011\/12\/d70_8930.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5532\" title=\"D70_8930\" src=\"http:\/\/anscharius.files.wordpress.com\/2011\/12\/d70_8930.jpg\" alt=\"\" width=\"590\" height=\"391\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wolfgang bestellt \u201eCornejo\u201c &#8211; ich glaube das ist Kaninchen. Als der Kellner mich anschaut sage ich nur \u201eSi Cornejo\u201c. Dann pl\u00f6tzlich eskaliert die Bestellung am anderen Ende des Tisches. Dort platzt es aus seinem der anderen Wanderer heraus \u201eIch will aber auch Garbanzas!!!\u201c Richtig laut wird er und der Keller schaut verwirrt in die Runde. \u201eTeppich Werner\u201c: \u201eAber ich habe doch drei Portionen Garbanzas f\u00fcr alle bestellt!\u201c \u201eJa aber ich will sie als Hauptgericht und dazu einen Salat!\u201c \u201eDie Dame neben mir will auch Garbanzas aber vegetarisch!\u201c Manchmal ist es mit der Deutschen Einheit nicht so einfach&#8230;<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich scheint der Kellner alles verstanden zu haben und es kehrt wieder Ruhe ein. Kurze Zeit sp\u00e4ter gibt es einige kleine gr\u00fcne Bierfl\u00e4schchen mit dem Aufdruck \u201eCarlsberg\u201c &#8211; Bier aus D\u00e4nemark &#8211; hier oben auf einem kanarischen Weinberg &#8211; auch nicht schlecht :-)<\/p>\n<p>Die Garbanzas kommen kurz danach, sie schmecken gut, aber Sandra macht sie besser! Auf unser Kaninchen m\u00fcssen wir eine Weile warten. Ich nutze die Zeit und hole schnell meine D7000 aus dem Auto. In diesem urigen Restaurant will ich doch kurz einige Eindr\u00fccke festhalten!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/anscharius.files.wordpress.com\/2011\/12\/d70_8933.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5533\" title=\"D70_8933\" src=\"http:\/\/anscharius.files.wordpress.com\/2011\/12\/d70_8933.jpg\" alt=\"\" width=\"590\" height=\"391\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auf dem Weg nach drau\u00dfen komme ich an der \u201eK\u00fcche\u201c vorbei. Es ist ein wirklich gro\u00dfer gemauerter offener Kamin. Unten drin liegen richtig gro\u00dfe Holzkl\u00f6tze. Oberhalb der lodernden Flammen liegen mehrere zerteilte Kaninchen und garen still vor sich hin. Gegen\u00fcber ist eine K\u00fchltheke wie in einer Metzgerei. Sie ist \u00fcbervoll mit Kaninchen, Steaks, Rippechen, kurzum &#8211; mit allem was eine Vegetarier verabscheut. Ich muss sagen, wirklich einladend sieht das f\u00fcr mich auch nicht aus. Ich muss schnell wegschauen, sonst wird mir ganz anders. Manchmal kann ich verstehen warum so viele Menschen kein Fleisch essen.<\/p>\n<p>Als dann unsere Kaninchen kommen sind sogar noch die K\u00f6pfe dabei. Ich bin froh, dass Wolfgangs Hund \u201eSchr\u00f6der\u201c Kaninchen mag! Er freut sich und zerknackt mit seinem kr\u00e4ftigen Gebiss den Kaninchensch\u00e4del. Hm, da mag ich gar nicht hinschauen und auch nicht l\u00e4nger dr\u00fcber nachdenken. Ich nehme mir ein St\u00fcckchen Kaninchen. Es schmeckt gut, aber es ist ein unendliches \u201eGefummel\u201c. Letztlich habe ich einen gro\u00dfen Haufen Kaninchenknochen auf dem Teller und halte mich an die wirklich grandiosen Pommes Frites. \u201eSchr\u00f6der\u201c freut sich \u00fcber die Kaninchenknochen. Er nagt auch nicht lange daran herum. Es macht \u201eHapps\u201c und schon sind ganze Schenkel verschwunden. Es kommt eine kleine Katze dazu, sie steht auch auf Kaninchen.<\/p>\n<p>Als wir fertig sind, ist von den drei Kaninchen praktisch nichts mehr \u00fcbrig. Wir machen ein paar Scherze wie das wohl auf den Kellner wirken muss. \u201eDiese Deutschen, die essen alles auf, sogar die Knochen der Kaninchen&#8230;\u201c :-)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/anscharius.files.wordpress.com\/2011\/12\/d70_8937.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5534\" title=\"D70_8937\" src=\"http:\/\/anscharius.files.wordpress.com\/2011\/12\/d70_8937.jpg\" alt=\"\" width=\"590\" height=\"391\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Abschied ist kurz und ich habe das Gef\u00fchl, dass alle nur noch auf die Couch wollen. Wolfgang, Schr\u00f6der und ich fahren \u00fcber abenteuerlich enge steile Stra\u00dfen hinab zur Autobahn und sind kurz drauf bei unseren \u201eM\u00e4dchen\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/anscharius.files.wordpress.com\/2011\/12\/d70_8940.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5535\" title=\"D70_8940\" src=\"http:\/\/anscharius.files.wordpress.com\/2011\/12\/d70_8940.jpg\" alt=\"\" width=\"590\" height=\"391\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sandra und Karin hatten einen coolen Ausritt. Sandra hat sich einen jungen unerfahrenen spanischen Hengst gesattelt und hatte ihren Spa\u00df damit. Das Tier war nerv\u00f6s, bissig, ist gestiegen und hat versucht Karin und ihr Pferd \u201eBoomer\u201c zu treten. Prima, so stellt man sich einen entspannten Ausritt vor. Aber Sandra ist trotzdem vom Temperament dieses jungen Hengstes begeistert. Sie kann gut reiten und sagt immer, dass kein Pferd sie abwerfen kann. Dieser Nachmittag war also ganz nach ihrem Geschmack. Wenigstens hat es also unseren M\u00e4dels gefallen. Wolfgang scheint wenig erbaut zu sein, eine so anstrengende ergebnislose Wanderung hatte er sich auch nicht vorgestellt. Und kaum sind wir da m\u00fcssen die beiden auch schon wieder los. Karin und ihr Chor haben einen Auftritt!<\/p>\n<p>Wir verabschieden uns und kommen mit Anbruch der Nacht auf unserer Finca an. Ich kann nur noch kurz baden und falle kurz drauf in einen langen traumlosen Schlaf. Irgendwann bekomme ich noch mit wie Sandra mich mit der warmen Wolldecke zudeckt. Sie war noch Paella essen. Ich bin nach meinem Kaninchen nicht mehr hungrig. Was f\u00fcr ein Tag!<\/p>\n<p><strong>Tag 7 &#8211; Faulenzen oder wandern am Teno?<\/strong><\/p>\n<p>Als ich am n\u00e4chsten Morgen aufwache liegt Sandra still nehmen mir und starrt die Decke an. Sie ist seit 1h wach und hat mir stundenlang beim Schnarchen zugeh\u00f6rt. Mir geht es gut, nur mein Knie tut weh. Sandra macht keinen gl\u00fccklichen Eindruck, aber beim Fr\u00fchst\u00fcck sieht die Welt dann schon wieder ganz anders aus.<\/p>\n<p>Heute ist die Finca auch ziemlich voll. Es werden im Laufe des Tages noch G\u00e4ste anreisen und dann ist es hier oben ausgebucht! Bei Sekt und Kaffee werden fragt uns Chefin Sylvia ob sie uns f\u00fcr das Abendmen\u00fc einplanen soll. Aber wir wollen heute mal wieder ausw\u00e4rts essen. Das ist hier meist wirklich gut und oft auch recht preiswert.<\/p>\n<p>Ein echtes Tagesziel haben wir nicht. Ich \u00fcberlege ob wir vielleicht mal nach Teno Alto fahren. Teneriffa besteht aus einem Zusammenschluss dreier unterschiedlich alter Vulkane: Anaga, Teno und Teide. Der Teide ist der j\u00fcngste Vulkan. Dort ist die Landschaft schroff und steinig. Der Anaga ist deutlich \u00e4lter und man kann inzwischen keinen echten Krater mehr ausmachen. Es ist im Norden der Insel eine meist gr\u00fcne Bergwelt mit atemberaubenden Stra\u00dfen und unwirklichen Urw\u00e4ldern. Diese \u201eNebelw\u00e4lder\u201c m\u00f6chte ich ja noch fotografieren. Aber es ist schwierig, bei sch\u00f6nem Wetter ist dort kein Nebel und wenn dort Nebel ist muss man die Stellen kennen an denen man auch sch\u00f6ne Fotos machen kann.<\/p>\n<p>Im Westen der Insel ist das Teno-Gebirge. Dort liegt das kleine niedliche \u00d6rtchen Masca und dort sind die grandiosen \u201eLos Gigantes\u201c. Heute werden wir mal schauen ob wir uns vielleicht diesen Teil der Insel einmal etwas n\u00e4her anschauen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 6 &#8211; Wandern mit dem Wanderboss Als Sandra das Licht anknipst ist es 7h. Ich frage sie ob sie gut geschlafen hat. Es gibt erst einmal einen Anschiss, weil ich zwar den Wecker in meinem Telefon korrekt auf 7h gestellt habe, das Telefon aber noch in der falschen Zeitzone unterwegs ist. 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