{"id":7145,"date":"2013-09-12T19:39:55","date_gmt":"2013-09-12T17:39:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nikonhumors.com\/?page_id=7145"},"modified":"2013-09-12T19:39:55","modified_gmt":"2013-09-12T17:39:55","slug":"sonnenuntergange","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.nikonhumors.com\/?page_id=7145","title":{"rendered":"Sonnenunterg\u00e4nge"},"content":{"rendered":"<p>Die Sonne ist der Quell des Lebens und Sonnenunterg\u00e4nge mit kr\u00e4ftigen Farben ziehen tagt\u00e4glich viele Millionen Menschen in ihren Bann. Ganz gleich wo man sich in Gesellschaft anderer Menschen einen Sonnenuntergang anschaut, es z\u00fcckt immer wieder der eine oder andere ein Handy, eine Kompaktkamera oder anderes fotografisches Ger\u00e4t um den Moment festzuhalten. Gleiches gilt nat\u00fcrlich auch f\u00fcr Sonnenaufg\u00e4nge, nur ist man dort meist &#8222;unter Gleichgesinnten&#8220; weil sich kaum ein Urlauber fr\u00fch am Morgen aus dem Bett qu\u00e4lt um einen Sonnenaufgang zu fotografieren.<\/p>\n<p>Leider versauert die Mehrzahl dieser Fotos sp\u00e4ter auf den Festplatten dieser Welt. Die Gr\u00fcnde sind vielf\u00e4ltig, doch oft sehr \u00e4hnlich &#8211; die extremen Kontraste sind zu heftig, es gibt fiese Lensflares, die Farben sind blass, das Bild ist hoffnungslos unterbelichtet usw. Dass es mit einfachen Mitteln auch anders geht, das will ich Euch heute zeigen.<\/p>\n<h2>Der Zeitpunkt<\/h2>\n<p>Hier habe ich nun ein Beispielfoto in voller 36 MPix Aufl\u00f6sung f\u00fcr Euch. Es ist im letzten Dezember am westlichsten Zipfel von Teneriffa entstanden und zeigt einen Sonnenuntergang \u00fcber La Gomera.<\/p>\n<p><a title=\"La Gomera Sunset - Nikon D800E - Full Size von Ansgar Hillebrand bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/42085750@N00\/9725425988\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"La Gomera Sunset - Nikon D800E - Full Size\" src=\"http:\/\/farm8.staticflickr.com\/7326\/9725425988_e9bf4656de.jpg\" width=\"590\" height=\"393\" \/><\/a><\/p>\n<p>Welche Zutaten braucht man f\u00fcr ein solches Foto? Ich denke zuallererst braucht man eine ordentliche Portion GL\u00dcCK. Denn ohne eine &#8222;lockere Bew\u00f6lkung&#8220; ist die Mehrzahl der Sonnenunterg\u00e4nge v\u00f6llig langweilig. Dann braucht man ein Gesp\u00fcr f\u00fcr den richtigen Zeitpunkt. Meist ist etwa 15 bis 20 Minuten NACH dem Untergang der Sonne das Licht ganz wunderbar, die Kontraste sind mild und die Farben kr\u00e4ftig. Hat man das Gesp\u00fcr f\u00fcr den richtigen Moment noch nicht, so kann man es sich mit etwas Zeit erarbeiten. Man stellt sich etwa 30 Minuten VOR Sonnenuntergang an eine zuvor ausgesuchte Position und nimmt dann etwa 90 Minuten lang alle 5 bis 10 Minuten eine kleine Belichtungsreihe auf, falls die verwendete Kamera dies hergibt.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter schaut man sich die Fotos in aller Ruhe an und findet so anhand des &#8222;Zeitstempels&#8220; der Fotos heraus welche Zeit f\u00fcr ein eindrucksvolles Foto wirklich perfekt war. Bei der n\u00e4chsten abendlichen Fotosession versucht man nun genau diesen Moment abzupassen. Wer einfach ein paar Bilder schie\u00dft und &#8222;gleich wieder abhaut&#8220; ist meistens selber schuld! Das Spiel von Licht und Farbe ver\u00e4ndert sich w\u00e4hrend eines Sonnenuntergangs oft im Minutentakt. F\u00fcr ein wirklich gelungenes Foto braucht man also auch etwas Geduld!<\/p>\n<h2>Der Sonnenaufgang<\/h2>\n<p>Es stellt sich nun die Frage, ob diese Regeln auch f\u00fcr einen Sonnenaufgang gelten? Meiner Meinung nach kann man dies mit einem klaren JA beantworten. Allerdings sind die Randbedingungen oft ganz anders. Nach einer kalten Nacht kann es schon mal ein mehr als frostiges Vergn\u00fcgen sein irgendwo in der W\u00fcste auf einen Sonnenaufgang zu warten. Da ist die wohlige W\u00e4rme am Ende eines langen Sommertages oft deutlich angenehmer. Aber, bis auf die Tatsache, dass das Licht von der &#8222;anderen Seite&#8220; kommt, sind die Regeln identisch. Man sollte allerdings beachten, dass viele Motive nur morgens oder eben nur abends gut aussehen.<\/p>\n<p>Hier habe ich zwei Fotos die ich im Jahr 2009 am sehr exponiert gelegenen Dead Horse Point aufgenommen habe. Man sieht sehr sch\u00f6n, dass das Foto bevor die Sonne herauskam sch\u00f6nere und deutlich kr\u00e4ftigere Farben zeigt.<\/p>\n<p><a title=\"La Sal Sunrise 1 - Nikon D300 von Ansgar Hillebrand bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/42085750@N00\/9727497593\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"La Sal Sunrise 1 - Nikon D300\" src=\"http:\/\/farm6.staticflickr.com\/5340\/9727497593_bc8fe044e3.jpg\" width=\"590\" height=\"392\" \/><\/a><\/p>\n<p>Doch der Zeitpunkt wenn die Sonne so gerade eben zu sehen ist hat manchmal etwas magisches. Will man hier ein Foto mit sch\u00f6nen kr\u00e4ftigen Farben erzielen, so ist der richtige Zeitpunkt von allergr\u00f6\u00dfter Bedeutung. Hier entscheiden einige wenige Minuten \u00fcber die Qualit\u00e4t des Bildes. Wer auf Nummer sicher gehen will, der schie\u00dft in kurzer Folge Belichtungsreihen. Dabei sollte man den RAW-Modus aktivieren, den Autofokus abstellen, Blende 8 oder 11 w\u00e4hlen, die Zeitautomatik aktivieren und die Kamera auf einem Stativ positionieren. Auch einen ggfs. vorhandenen VR sollte man deaktivieren. So passen sp\u00e4ter alle Fotos perfekt deckungsgleich \u00fcbereinander und man kann sich ggfs. aus zwei oder mehr Bildern via DRI-Technik das nehmen was man braucht. Alternativ kann man auch ein HDR bspw. mit Photomatix Pro erstellen.<\/p>\n<p>Im folgenden Beispiel habe ich in Photoshop einfach nur zwei Bilder \u00fcbereinander gelegt, bei denen die Belichtung einen Unterschied von etwa zwei Lichtwerten aufwies. Also ein &#8222;dunkles Bild&#8220; mit bspw. 1\/500s und ein &#8222;helles Bild&#8220; mit 1\/125s Belichtungszeit. Beide Bilder legt man nach der RAW-Konvertierung bspw. in Photoshop \u00fcbereinander und erstellt mit dem Verlaufswerkzeug eine einfache Ebenenmaske. Im folgenden Beispiel habe ich das &#8222;helle Bild&#8220; \u00fcber das dunkle Bild gelegt und via Verlaufswerkzeug und Ebenenmaske den unteren Teil des &#8222;hellen Bildes&#8220; sichtbar gemacht.<\/p>\n<p><a title=\"La Sal Sunrise 2 - Nikon D300 von Ansgar Hillebrand bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/42085750@N00\/9727498125\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"La Sal Sunrise 2 - Nikon D300\" src=\"http:\/\/farm6.staticflickr.com\/5472\/9727498125_1c7161b589.jpg\" width=\"590\" height=\"392\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Das Motiv<\/h2>\n<p>Eine weitere Zutat f\u00fcr ein gelungenes Foto sind Objekte im Vordergrund des Bildes. Ist hier ein sch\u00f6nes Tal mit Weinbergen, eine alte Burg, ein Leuchtturm oder \u00e4hnliches zu sehen, so wertet dies die meisten Fotos ungemein auf. Wer seine Sonnenunterg\u00e4nge so fotografiert, dass man nur knallig bunte Wolken sieht, der muss sich \u00fcber langweilige Ergebnisse nicht wundern.<\/p>\n<p>Hier habe ich ein Beispielfoto das ich im Jahr 2010 am Horse Shoe Bend nahe der Stadt Page in Arizona aufgenommen habe. Am Rande einer mehrere hundert Meter tiefen Schlucht kann von oben auf den Colorado River sehen, der sp\u00e4ter durch den Grand Canyon flie\u00dfen wird. Der Horse Shoe Bend ist eher eine &#8222;Evening-Location&#8220; &#8211; die besten Fotos macht man dort also eher zum Sonnenuntergang. Im Fr\u00fchling geht die Sonne nahezu in der Mitte \u00fcber dieser gewaltigen Gesteinsformation unter.<\/p>\n<p>Hier braucht man nun wieder eine Portion Gl\u00fcck und einen sch\u00f6nen Wolkenhimmel. In Verbindung mit dem richtigen Augenblick, dem Wissen um die perfekte Einstellung seiner Kamera und ein wenig Erfahrung mit der digitalen Bildbearbeitung lassen sich so beeindruckende Fotos erstellen.<\/p>\n<p>Auch dieses Bild habe ich aus zwei unterschiedlich belichteten Bilder zusammengef\u00fcgt. Der obere Bildbereich ist wieder etwa 2 Lichtwerte geringer belichtet als der untere Bildbereich. Die &#8222;Naht&#8220; verl\u00e4uft ganz knapp unter dem Horizont und sie wurde ganz einfach mit dem Verlaufswerkzeug und einer Ebenenmaske erstellt. Alternativ k\u00f6nnte man auch einen dichten Grauverlaufsfilter einsetzen. Dieser sollte aber nach M\u00f6glichkeit verschieben lassen, wie bspw. ein Cokin-Filter. Nur so l\u00e4sst sich ein Teil des Bildes gezielt abdunkeln ohne dass man beim Bildaufbau den Filter ber\u00fccksichtigen muss.<\/p>\n<p><a title=\"Horse Shoe Bend Sunset - Nikon D300 von Ansgar Hillebrand bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/42085750@N00\/9727498467\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Horse Shoe Bend Sunset - Nikon D300\" src=\"http:\/\/farm8.staticflickr.com\/7357\/9727498467_beaf3b65c7.jpg\" width=\"590\" height=\"546\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Der Bildaufbau<\/h2>\n<p>Die Sonne ist meist auch der Mittelpunkt unseres Lebens und das mag der Grund sein warum viele Fotofreunde bei Sonnenaufg\u00e4ngen oder Sonnenunterg\u00e4ngen wenig \u00fcber den Aufbau ihrer Bilder nachdenken und die Sonne einfach in der Bildmitte anordnen. Hier habe ich ein Foto das ich im Jahr 2009 im Canyonlands Nationalpark direkt vor dem sogenannten MESA Arch aufgenommen habe. Es war Winter und die Sonne geht in dieser Jahreszeit sehr weit &#8222;rechts&#8220; auf. W\u00fcrde man an gleicher Stelle etwa 4 Monate sp\u00e4ter das gleiche Foto versuchen, so w\u00e4re die Sonne bei gleicher Perspektive etwa in der Bildmitte.<\/p>\n<p>Seine Spannung sch\u00f6pft dieses Bild genau daraus, dass die Sonne NICHT in der Bildmitte sondern im rechten Drittel des Bildes angeordnet ist. Doch was dem Bildaufbau zutr\u00e4glich ist, quittiert praktisch jedes Objektiv mit starken Spiegelungen und Reflektionen an den Linsenoberfl\u00e4chen. Diese so genannten &#8222;Lensflares&#8220; sehen nicht nur bl\u00f6d aus, sie reduzieren auch drastisch den Bildkontrast und f\u00fchren zu flauen Farben.<\/p>\n<p>Um dennoch ein \u00a0brauchbares Ergebnis zu erzielen habe ich bei diesem Bild den &#8222;Fingertrick&#8220; benutzt und bei manuell eingestellter Zeit &amp; Blende zwei Belichtungsreihen mit jeweils 9 Bildern mit 1.0 EV (Ein Lichtwert) Unterschied bei der Belichtung aufgenommen. Wie der &#8222;Fingertrick&#8220; funktioniert, das k\u00f6nnt ihr <a title=\"Der Fingertrick\" href=\"http:\/\/anscharius.net\/photoshop\" target=\"_blank\">HIER<\/a> nachlesen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/anscharius.files.wordpress.com\/2012\/10\/la-sal-sunrise.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-8408\" alt=\"Mesa Arch - La Sal Sunrise\" src=\"http:\/\/anscharius.files.wordpress.com\/2012\/10\/la-sal-sunrise.jpg?w=590\" width=\"590\" height=\"401\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Die andere Seite<\/h2>\n<p>Meiner Meinung nach wir die &#8222;andere Seite&#8220; der Sonnenunterg\u00e4nge viel zu h\u00e4ufig str\u00e4flich vernachl\u00e4ssigt. Denn erst im milden letzten Abendlicht zeigen sich viele Motive von ihrer sch\u00f6nsten Seite. Hier habe ich ein Foto des Delicate Arch im Arches Nationalpark in Utah, das ich im Jahr 2009 mit meiner Nikon D300 aufgenommen habe. Die Sonne war l\u00e4ngst weg und das weiche \u00a0Licht verleiht der Szenerie etwas unwirkliches.<\/p>\n<p><a title=\"Arches NP #6 - Nikon D300 von Ansgar Hillebrand bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/42085750@N00\/8556094460\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Arches NP #6 - Nikon D300\" src=\"http:\/\/farm9.staticflickr.com\/8388\/8556094460_eb7f91949e.jpg\" width=\"590\" height=\"393\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das n\u00e4chste Beispielfoto habe ich ebenfalls im gleich Jahr am Dead Horse Point aufgenommen. Es stammt aus der gleichen Fotosession wie die beiden Sonnenaufgangsfotos weiter oben. Allerdings ist es etwa 15 Minuten nach Sonnenaufgang entstanden. Zeigen will ich Euch damit, dass es sich durchaus lohnen kann nachdem das Schauspiel vorbei ist Ausschau nach Motiven zu halten die im ersten Morgenlicht gut aussehen. In diesem Bild ist sind besonders der Schattenwurf an den Klippen des Colorado River interessant. Wegen des weichen Lichts kommt dieses Foto ohne weitere technische Tricks aus.<\/p>\n<p><a title=\"Canyonlands Sunrise - Nikon D300 von Ansgar Hillebrand bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/42085750@N00\/9727498033\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Canyonlands Sunrise - Nikon D300\" src=\"http:\/\/farm8.staticflickr.com\/7288\/9727498033_9f807bec67.jpg\" width=\"590\" height=\"392\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und man sieht auch hier, dieses Motiv ist eher eine &#8222;Morning-Location&#8220;.<\/p>\n<p>Zum Abschluss habe ich hier noch ein Foto das ich im Juli \u00a02013 im S\u00fcd-Westen von La Palma aufgenommen habe. Der Himmel war mehr als langweilig, aber der Gesteinsbogen im Vordergrund hat mich sehr fasziniert. Wirklich cool waren die beiden Jungs die sich mit kleinen Surfboards im warmen Wasser des Atlantiks vergn\u00fcgt haben. Der Boden war glitschig, die Hitze immens und es fielen \u00a0immer wieder kleine Steine von der Felsenklippe auf mich hinab. Trotzdem war dies einer der sch\u00f6nsten Momente dieser Reise.<\/p>\n<p><a title=\"Nikon D800E - Nikkor AF-S VR 4\/16-35mm von Ansgar Hillebrand bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/42085750@N00\/9680149481\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Nikon D800E - Nikkor AF-S VR 4\/16-35mm\" src=\"http:\/\/farm3.staticflickr.com\/2857\/9680149481_7e5107a315.jpg\" width=\"590\" height=\"393\" \/><\/a><\/p>\n<p>Um den Gesteinsbogen komplett abbilden zu k\u00f6nnen, habe ich f\u00fcr das Foto eine sehr kurzen Brennweite verwendet. Dadurch wird die Sonne nur noch als winzig kleiner heller Punkt abgebildet. Dieser Umstand verringert die Bildung st\u00f6render Lensflares ganz enorm. Man k\u00f6nnte sagen, je k\u00fcrzer die Brennweite ist, umso einfacher l\u00e4sst es sich direkt in die Sonne fotografieren.<\/p>\n<p>ABER: Wer mit sehr kurzen Brennweiten direkt in die Sonne fotografiert, der muss meist sehr kurz belichten und am Objektiv eine sehr kleine Blende einstellen. Dies f\u00fchrt bei extremen Weitwinkelobjektiven dazu, dass selbst kleine Staubpartikel oder Wassertropfen auf der Frontlinse deutlich sichtbar werden. Die Sch\u00e4rfentiefe eines extremen Weitwinkel-Objektives sollte man nicht untersch\u00e4tzen! Wer wirklich sch\u00f6ne Ergebnisse erzielen will muss hier also sehr penibel auf eine saubere Frontlinse achten!<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>In der Landschaftsfotografen ist das Licht die wichtigste aller Zutaten f\u00fcr gelungene Fotos. Mit ein wenig Planung und Gl\u00fcck lassen sich tolle Fotos erzielen, aber man muss auch wissen was man tut. Einfach die Kamera in die Sonne zu halten und abzudr\u00fccken, das reicht f\u00fcr wirklich stimmungsvolle Fotos nicht aus.<\/p>\n<p>Im Vorteil ist, wer die Location kennt und seine Motive planen kann. Hilfreich ist hier auch die kostenlose Software &#8222;Google Earth&#8220;. Wer sich ein wenig damit besch\u00e4ftigt wird schnell die Simulation des Sonnenstandes zu sch\u00e4tzen lernen. F\u00fcr aktuelle Smartphones gibt es au\u00dferdem hilfreiche APPs mit denen sich der Winkel des einfallenden Lichts in Abh\u00e4ngigkeit von Jahreszeit, Uhrzeit und Geo-Location bestimmen l\u00e4sst. Mit diesen kleinen Hilfsmitteln muss man sich auseinander setzen, aber wenn man den Knoten erst einmal durchtrennt hat, so gelingen immer wieder stimmungsvolle Fotos die vielen Betrachtern \u00e4hnliche Laute wie beim Anblick eines sch\u00f6nen Feuerwerk zu entlocken verm\u00f6gen. Und genau das ist es ja was wir Fotografen suchen, den WOW-Effekt bei den Betrachtern unserer Fotos :-)<\/p>\n<h2><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sonne ist der Quell des Lebens und Sonnenunterg\u00e4nge mit kr\u00e4ftigen Farben ziehen tagt\u00e4glich viele Millionen Menschen in ihren Bann. Ganz gleich wo man sich in Gesellschaft anderer Menschen einen Sonnenuntergang anschaut, es z\u00fcckt immer wieder der eine oder andere ein Handy, eine Kompaktkamera oder anderes fotografisches Ger\u00e4t um den Moment festzuhalten. 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