Alles über die Nikon-Fotografie

Fuji X100 – Blue Hour am Rhein

Heute bin ich nach Feierabend noch schnell in Richtung Mainz Kastell aufgebrochen und habe mit der Fuji Finepix X100 am Fuße der Theodor-Heuss-Brücke ein wenig fotografiert. Es war bitterkalt und der Belichtungsmesser der X100 hatte mit dem flauen Abendlicht seine liebe Mühe. Entweder waren die Bilder zu hell oder zu dunkel. Die Belichtungszeit manuell einzustellen bringt auch nicht viel, da ich irgendwie keine Belichtungszeiten von bspw. 15s oder 10s eingestellt bekomme. Später werde ich erfahren warum! Also entweder kommt man mit 30s hin oder man lässt es bleiben. Ein wenig kann man tricksen indem man den eingebauten Graufilter einschaltet. Aber zu Beginn der blauen Stunde ist dann trotzdem bei Blende 16 und 30s eigentlich jedes Bild überbelichtet. Hier könnte ggfs. ein echter Graufilter auf dem Objektiv helfen, das werde ich bald mal ausprobieren :-)

Wenn ich an meine letzte Session an dieser Location denke, damals hatte ich die noch nagelneue Nikon D7000 dabei. Ich habe sie über den ML-L3 Infrarot-auslöser „gezündet“ und konnte beliebige Belichtungszeiten zwisch 1/8000s un 30s einstellen. Ok, die D7000 sieht längst nicht so cool aus wie die Fuji X100, aber ihr Konzept ist eben wirklich praktisch! Hier findet Ihr den Artikel zur Session mit der D7000.

Aber es sind dennoch einige schöne Fotos entstanden. Und was haben wir gelernt, die X100 ist schon eine Kamera für Fotografen die es ernst meinen, aber die sollten für eine ähnliche Session einen Drahtauslöser dabei haben!

Und beim Stöbern in der Bedienungsanleitung habe ich gelernt, dass man dem Wählrad für die Belichtungszeit auf T stellen kann. Tut man dies, so sind alle Belichtungszeiten zwischen 1/4s und 30s ganz toll über das rückwärtige Einstellrad zugänglich. Vielleicht sollte man Bedienungsanleitungen gelegentlich doch lesen :-)

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