Alles über die Nikon-Fotografie

Über mich

10 Jahre Nikon-Fotografie

Das Vorhaben alle meine CD’s in die Apple iCloud zu kopieren gestaltet sich zunehmend als schwierig. Hunderte von CD’s warten noch in Kisten und Kartons auf den Weg in die iCloud aber sie ist voll! Da heißt es jetzt „selektieren“ – auch wenn es weh tut – der Schrott muss weg – definitiv! Doch das gestaltet sich mehr und mehr als Abenteuer. iTunes produziert eine Fehlermeldung nach der anderen und mein „Hauptrechner“ ist unter Windows 7 seit zwei Wochen damit beschäftigt genau die Songs in die Cloud zu „pumpen“, die via iTunes-Match nicht erkannt wurden.

Es muss in großem Stil aufgeräumt werden! Zu blöd, das iTunes sogar auf dem Mac gern einfach mal abschmiert wenn man mehrere hundert Dubletten, ungeeignete Dateien und anderen Schrott aus seiner Mediathek und der iCloud löschen möchte. Aber in all dem Chaos gibt es auch kleine Lichtblicke! So ist mir doch heute eine winzig kleine MP3-Datei ins „Auge gesprungen“ die ich vor sage und schreibe 11 Jahren auf meinem Klavier im meinem Wohnzimmer mit 5 Mikrophonen, einem Mackie-Mischpult und einem DAT-Recorder aufgenommen habe.

Mit dem neuen AKG Kopfhörer klingt das gar nicht mal schlecht, eigentlich sogar gut genug um es nicht auf der 2001er Weihnachts-CD versauern zu lassen. Man könnte diese „meditative kleine Perle“ bei YouTube einstellen, dann kann sie jeder hören und mir sagen wie es ihm gefällt. Mit Final Cut Pro X ist schnell ein Titel gemacht und das Lied darunter gelegt, aber das Ergebnis ist super langweilig. Eigentlich wäre eine Diashow ganz nett? Ich gebe bei der Google-Bildersuche einfach mal Ansgar Hillebrand fotocommunity ein und finde auf einen Schlag viele viele Fotos die ich im Laufe der letzten Jahre in der fotocommunity abgelegt habe. Gleich neben meinen Safari-Webbrowser ist ein Fenster des „Finders“ geöffnet. Via Drag & Drop wandert so ein Bild nach dem anderen in einen Ordner auf der lokalen Festplatte.

Doch wie macht man aus den vielen Bildern ohne großen Aufwand eine ansprechende Diashow? Da kommt mir eine Idee – auf dem Mac gibt es doch iPhoto! Damit habe ich mich schon mehrfach beschäftigt und versucht ansehnliche Fotobücher zu erstellen. Diese habe ich letztlich alle wieder verworfen weil iPhoto bei vielen Fotos kein vernünftiges Fotobuch mehr hinbekommt – Sorry Annette – es waren die Bilder Deines 50. Geburtstages – ich schäme mich ja auch – aber iPhoto kriegt das einfach nicht so hin wie ich es mir gewünscht habe… :-(

Aber vielleicht klappt es ja mit einer Diashow? Und siehe da, das ist gar nicht schwer. Es gibt verschiedene nette Vorlagen, man kann die Musik selbst auswählen, alles ganz einfach. Doch dann dauert es doch etwas länger weil ich die Fotos sortieren möchte. Einen richtigen Leuchttisch hätte ich gern, aber iPhoto stellt einfach nur alle Bilder in einer langen Reihe nebeneinander dar. Man kann sie verschieben, doch wenn es viele Bilder sind, gerät das zur Geduldsprobe. Doch letztlich ist es dann fertig! Ich exportiere die Diashow in Full HD mit allerhöchster Auflösung, das dauert eine ganze Weile, aber es klappt! Doch das Ergebnis haut mich um! Keine 5 Minuten dauert das Video und es hat 2,27 GB – was für ein Wahnsinn dieses HD-Zeitalter doch ist… Also versuche ich mich mit anderen Einstellungen. Schließlich wähle ich „Exportieren für Monitor“. Damit entsteht nach etwa 20 Minuten eine 0,23 GB große Datei – das ist ok! Man sieht zwar deutliche Spuren der krassen Kompression, aber YouTube würde auch die gewaltige Video-Datei auf eine Qualität eindampfen die nur wenig besser wäre, wenn überhaupt… Also ab damit in Richtung YouTube.

Und hier ist sie nun, meine erste iPhoto-Diashow mit lauter selbst fotografierten Bildern (relativ wahllos ausgewählt) und einem kleinen selbst gespielten Präludium von Johann Sebastian Bach aus dem Jahr 2001 – Violà…


Nikon D800 – Auslieferung verzögert sich weiter

Ich habe endlich mal wieder ein paar Tage frei. Meinen Sohn habe ich lange nicht gesehen und so ist die Freude groß als wir uns endlich umarmen können. Er ist wieder gewachsen, seine Füße sind nun fast so groß wie meine und die Stimme ist langsam aber sicher nicht mehr so kindlich wie früher. Er wird ein Teenager! Gemeinsam düsen wir ins die Bonner Innenstadt und lassen es uns zuerst einmal in einem Restaurant bei Pizza und Pasta richtig gut gehen. Danach geht es zum Bonner City Foto Center, wir wollen meine kleine Fuji Finepix X100 abholen. Ich habe sie vor einigen Wochen gekauft und nach den einigen hundert Bildern begannen die Probleme mit der Blendensteuerung. Alle Bilder mit offener Blende waren korrekt belichtet. Schloss man die Blende auf kleine Werte wie bspw. 11 oder gar 16 so waren alle Bilder hoffnungslos überbelichtet.

Wenn man sich ein wenig in den X100 Foren umschaut stellt man fest, dass Fuji speziell bei der X100 derzeit arge Probleme mit genau diesem Bauteil hat. Ich denke es ist ein Serienfehler der gar nicht so einfach auszumerzen ist. So etwas kommt bei brandneuen Produkten immer wieder vor, sei es nun ein Auto, ein Motorrad oder eben eine Kamera. Erst vor wenigen Tagen hat Nikon angekündigt, dass sich die Auslieferung der D4 wegen technischer Schwierigkeiten weiter verzögern wird.

Als im Januar die Nikon D4 für Mitte Februar und die Nikon D800 für Mitte März angekündigt wurde, war ich sehr skeptisch. Und es sieht so aus als wenn sich bei diesen Modellen die gleichen Verzögerungen ergeben würden wie bei damals im Jahr 2005 als ich monatelang auf meine Nikon D2x gewartet habe. Schaut man in den Kalender wann Fuji die X100 vorgestellt hat und wann sie endlich lieferbar war, so wir schnell klar, dass es anderen Herstellern nicht besser geht.

Nachdem ich meine reparierte Fuji X100 entgegengenommen habe plausche ich noch ein wenig mit Herrn Severin, dem Geschäftsführer des Bonner City Foto Centers. Ein ganz winziges bisschen hatte ich ja die Hoffnung, dass ich in zwei Wochen meine D800E bekommen könnte. Aber daraus wird wohl nichts werden. Trotz mehrfacher Nachfrage bei der Deutschen Nikon Niederlassung konnte man ihm keine Hoffnung machen, dass die D800 in „relevanten Stückzahlen“ noch im April kommen wird. Es wird vielleicht ein Einzelstück geben, gewissermaßen als „Teaser für das Schaufenster“. Mehr wird es in diesem Monat wohl nicht werden und das ist kein Aprilscherz, denn heute ist schon der 2. April 2012 :-)

Fuji Finepix X100 - Frisch repariert

Später am Abend mache ich einige Fotos der X100 mit meiner Nikon D7000 und dem Nikon SB-800. Als Objektiv verwende ich ein altes manuelles AiS 1.4/50mm – ich übe schon mal für die D800E :-) Danach wird meine reparierte X100 auspackt und ausführlich getestet. Vom Ergebnis bin ich wirklich überrascht. Die Belichtung scheint nun wirklich über alle Blendenstufen hinweg ein konstantes Ergebnis zu liefern, ich bin begeistert. So kann ich die X100 wieder nach Herzenslaune einsetzen und mir die Wartezeit bis die D800E endlich da ist ein wenig verschönern :-)

Sehr angetan bin ich von der Verpackung und dass Fuji sogar eine lange Testliste minutiös abgearbeitet hat. Auf dem Prüfbericht steht zu lesen „The Professionals Choice“ – das sind markige Worte und dem gerecht zu werden ist nicht ganz einfach. Aber ich habe den Eindruck, dass sich die Fuji Mitarbeiter wirklich viel Mühe geben alle Reparaturen korrekt abzuwickeln.

Fuji Finepix X100 - Frisch repariert

Fuji Finepix X100 - Frisch repariert

Da es draußen schon dunkel ist und ich gerade ein Nikon SB-800 zur Hand habe, probiere ich es einfach mal ein wenig an der X100 aus. Die automatische Belichtungssteuerung funktioniert damit nicht. Aber es ist ja auch nicht verwunderlich, schließlich beherrscht die X100 das Nikon eigene iTTL Protokoll nicht. Außerdem sind die Kontakte am Blitzanschluss etwas anders positioniert. Stellt man aber am SB-800 die gleiche ISO-Empfindlichkeit, sowie Blende und Brennweite ein, sind die Ergebnisse wirklich gut. Es ist halt so wie früher als man mit der Rechenscheibe des Blitzlichtes die korrekte Blende usw. manuell ermitteln musste. Das ging damals ja auch und heute ist es noch einfacher, weil der Computer im Blitzlicht alles wunderbar ausrechnet.

Hier ein Beispielfoto das ich eben mit der Fuji X100 und dem Nikon SB-800 gemacht habe. Beim SB-800 habe ich die Weitwinkel-Streuscheibe ausgeklappt und ganz einfach direkt auf eines der selbst gemalten Bilder in meiner Wohnung gerichtet. Das Ergebnis gibt mein Bild ziemlich gut wieder. Diese kleine Kamera ist einfach gut!

Testbild mit Fuji Finepix D100 und Nikon SB-800

Bis die Nikon D800E endlich da ist werden wohl noch einige Wochen vergehen. Die Fans in aller Welt werden sich noch gedulden müssen. Aber irgendwie ist es mir auch lieber ich bekomme meine D800E ein paar Tage später und habe dann eine Kamera ohne Macken die vom ersten Tag an korrekt funktioniert. Bei meiner D2x war das damals so. Sie hat nach etwa zwei Jahren noch ein Firmware-Update bekommen und seitdem tut sie ihren Dienst und das ohne Macken und wirklich gut und zuverlässig.

Auch wenn die Lieferverzögerungen ärgerlich sind, ich habe ein wenig die Hoffnung, dass dies notwendig ist um fehlerfreie Kameras auf den Markt zu bringen. Garantiereparaturen und Kinderkrankheiten wie bei der Fuji Finepix X100 sollte die neue Nikon D800 nach Möglichkeit nicht haben. Aber warten wir’s mal ab…


Nikon D700 – Flimmern bei Zeitrafferaufnahmen

Schaut man sich diese beiden Versionen des gleichen Videos an, so gefällt mir die neuere Version aus Final Cut Pro X schon besser.

Um die neue Version zu erstellen habe ich mir via App-Store Apples „Final Cut Pro X“ gekauft. Keine schlechte Software, das muss man sagen! Beispielsweise ist die Möglichkeiten die Perspektive ganz einfach zu korrigieren super. Auch die Möglichkeiten des Video-Schnitts sind deutlich erwachsener als beim ziemlich guten iMovie. Man kann wie bei Magix Video Deluxe MX sehr einfach mehrere Spuren übereinander legen, Soundeffekte einbauen und vieles mehr. Aber eines fehlt mir noch und das ist ein gut funktionierender Flimmerfilter!

In dieser neuen Version der kurzen Zeitraffersequenz aus 999 JPG’s sieht man es ganz genau – es flimmert wie die Hölle. Das ist auch nicht verwunderlich, denn während die Sonne aufgeht muss die D700, die ich auf Zeitautomatik eingestellt habe, die Belichtungszeit immer wieder anpassen. Und das geht leider nicht stufenlos. Daher flimmert das Video später etwas. Wie man sich dreht und wendet, in meiner 239,- Euro teuren neuen Video-Schnittsoftware habe ich bislang keine Möglichkeit gefunden dieses Flimmern zu entfernen.

Mit Gunther Wegners Software LRTimelapse könnte ich das Problem beheben. Aber nur unter Windows und nur in Verbindung mit Adobe Lightroom Version 3 oder 4. Auf dem Mac sehe ich derzeit nur die Möglichkeit eines der für Profis gedachten wirklich teuren Plug-Ins zusätzlich zu erwerben. Die Preise sind exorbitant, brauchbare Plug-Ins kosten schnell mehrere hundert $ oder €. Das ist für einige kurze Zeitraffervideos zu viel.

Wenn jemand unter Euch einen Tipp hat wie man das auf dem Mac mit „Final Cut Pro X“ hinbekommt, schreibt es mir doch bitte in die Kommentare.

Ach ja, eine Liebesbotschaft von YouTube habe ich eben auch wieder erhalten:
Hallo ancharius,

Dein Video „Nikon D700 – Timelapse – Final Cut Pro X Edit – HD 1080p“ enthält möglicherweise Inhalte, an denen rumblefish die Eigentums- oder Lizenzrechte hat. Es ist jedoch immer noch auf YouTube verfügbar! In einigen Fällen werden Anzeigen neben deinem Video eingeblendet.

Dieser Anspruch hat keinerlei negative Auswirkungen auf deinen Kontostatus. Weitere Informationen zu den für dein Video geltenden Richtlinien findest du auf der Seite Urheberrechtshinweise.

Mit freundlichen Grüßen
Das YouTube-Team


Nikon D700 – Zeitraffer-Videos erstellen

Bereits gestern habe ich ja berichtet, dass ich derzeit dem billigen kleinen Nikon Plastikobjektiv AF-D 28-80G genauer auf den Zahn fühle. Beim ersten Gegenlichttest an der Burg Satzvey hat es sich überragend gut geschlagen. Als ich dann heute den ersten Blick aus dem Fenster werfe, bahnt sich ein schöner Sonnenaufgang über der Bonner Museumsmeile an. Einige Minuten später steht meine D700 mit der billigen 45,- Euro „Scherbe“ auf einem Stativ am geöffneten Fenster, ich will versuchen eine Zeitrafferaufnahme mit der D700 zu erstellen.

Normalerweise nehme ich dafür immer die D7000, filme in HD und beschleunige das Video später mit iMovie oder Magix Video Deluxe auf den gewünschten Wert. Das habe ich schon oft gemacht und die Ergebnisse sind gar nicht schlecht. Aber sobald das Licht schlecht ist und die Nikon D7000 länger als 1/30s belichten müsste, gibt es Probleme. Denn 1/30s ist bei Video-Aufzeichnungen die kürzeste Belichtungszeit! Die D7000 versucht sich dann zu helfen, indem sie die ISO-Automatik bemüht. Die Ergebnisse sind aber meist unbefriedigende pixelige Videos die keine rechte Freude aufkommen lassen.

Das muss doch besser gehen! Die D700 hat einen Intervall-Modus, den will ich heute mal für eine Zeitraffer-Sequenz nutzen. Klar hat die D7000 diesen Modus auch und sie würde ähnliche Ergebnisse liefern wie die D700. Doch bei der D700 ist der Dynamikbereich größer, was bei krassen Gegenlichtsituationen ein unschätzbarer Vorteil ist.

Leider beherrscht die Intervall-Automatik der D700 nur maximal 999 Bilder in einem Durchlauf. Will man also eine „schnelle Sequenz“ die zudem lange dauert, so muss man ein wenig rechnen und zur gegebenen Zeit die nächste Reihe mit 999 Bildern starten!

Ich will mich für heute mit 999 Bildern zufriedengeben! Als Intervall stelle ich 2s ein. Am billigen Plastikobjektiv ist Blende 11 eingestellt, die Kamera verwendet die Zeitautomatik. Außerdem stelle ich das Delithing in die Stellung „Auto“ und den Autofokus auf „Manuell“.

Es geht los, während die Sonne langsam aufgeht schießt die D700 Bild um Bild. Eigentlich ist es eine harte Probe. Die Verschlüsse dieser Kameras sind für ca. 150.000 Auslösungen ausgelegt. Nimmt man regelmäßig Zeitraffersequenzen in dieser Weise auf, so ist der Verschluss nach nur 150 „Versuchen“  an seinem „kalkulierten Ende“ angelangt. Ok, vielleicht hält er auch länger, aber ein ziemlicher Stress ist es dennoch! Man sollte sich daher schon überlegen was man da tut und vielleicht lieber auf ein spiegelloses Kamerasystem ausweichen.

Als ich spät am Abend in meinem Appartement in Mainz eintrudele habe ich meinen neuen Mac dabei. Er läuft wirklich gut, aber die Nikon D800 für die ich ihn als Sparringspartner gekauft habe lässt noch immer auf sich warten. Na, mit ein wenig Glück kommt meine D800E nach Ostern, mal abwarten…

Die 999 Bilder werfe ich per Drag & Grob in iMovie. Zuvor habe ich die kürzeste Zeit für Einzelbilder eingestellt, leider ist es 1s – und damit wirklich viel zu lang! Als iMovie die Bilder verarbeitet hat exportiere ich alles in einen Quick-Time Film. Das dauert trotz der 8 Porzessorkerne des neuen Notebooks und der SSD etwa 15 Minuten. Danach wird das Video wieder importiert, erneut beschleunigt und mit einem Titel nebst Abspann versehen. Noch schnell aus den Bildern im Format 3:2 ein 16:9 Format machen und schon kann ich meine Zeitraffersequenz erneut exportieren. Nun gehst es schneller und nach etwa 5 Minuten ist ein Film fertig, der 45 Sekunden dauert. Beim Anschauen bin ich entsetzt. Alles was dunkel ist, wurde bei der Konvertierung zu einer einheitlichen dunklen Fläche. Das sieht echt richtig schlimm aus.

Ich probiere noch ein wenig herum um dann festzustellen, das iMovie nicht wirklich das Programm der Wahl ist. Eigentlich müsste Final Cut Pro-X her… Aber ich habe etwas ähnliches, nur kurz den Mac neu starten – unter Windows 7 natürlich…

In einer 55 GB großen Partition der neuen SSD habe ich ein Windows 7 installiert und das läuft wirklich gut. Mit Magix Video Deluxe importiere ich den Film aus iMovie. Anfang und Ende sind grundsätzlich ok. Danach werden erneut die 999 Bilder in Video Deluxe hinein „geworfen“. Das Programm arbeitet eine Weile und dann kann ich anfangen die fiesen Sequenzen des iMovie-Exports zur ersetzen. Danach word das Video als unkompliziertes AVI gespeichert. Etwa 90s sind jetzt runde 3,5 GB groß – uff…

Nach dem Re-Import kann ich das Tempo optimal anpassen, den Film endgültig exportieren und bei YouTube hochladen. War doch ganz einfach…

Hier zum Vergleich eines der 999 Bilder aus denen ich das Video erstellt habe. (Anklicken für Originalgröße)


Nikon P7100 – Mercedes SLK – Challenge 2012

Die Arbeit der Woche ist getan und nun geht es bei tollem Wetter „oben ohne“ auf der B42 am Rhein entlang nach Hause. Wie lange habe ich mich auf diese Stunden gefreut, fast mein ganzes Leben lang. Es ist Zeit für einen Film! Und jeder erfolgreiche Blockbuster braucht natürlich einen Trailer – nicht irgendeinen Trailer – einen Theatrical Trailer – der Wahnsinn :-)

Gefilmt wird mit der kleinen feinen Nikon P7100, das einzige Zubehörteil ist ein kleines leichtes Stativ das ich seit vielen Jahren immer wieder dabei habe. Es ist billig und fast unverwüstlich. Der Ton kommt diesmal direkt aus der P7100. Die Einstellung „Hintergrundgeräusche reduzieren“ habe ausgeschaltet, damit hört man zwar bei höheren Geschwindigkeiten den Wind, aber es wird auch nicht ständig laut und leise!

Auf einem kleinen Parkplatz kurz hinter Rüdesheim halte ich kurz mal an. Die P7100 kommt auf das Stativ, das Dach mache ich mal auf und zu, damit man es auf dem Video auch schön sehen kann. Dann fahre ich einfach mal von der Kamera weg, wieder zurück, stelle die Kamera ans andere Ende des Parkplatzes, fahre wieder darauf zu, wieder zurück und noch einmal das ganze… Die Radfahrer die vorbei kommen halten mich für geisteskrank. Aber sie wissen ja auch nicht, dass ich einen Trailer im Kopf habe, einen Theatrical Trailer ;-)

Ich hoffe dieser kurze kleine Spaß gefällt Euch. Über Kommentare und Anmerkungen freue ich mich wie immer sehr!

Edit am nächsten Morgen:

Der kleine Film hat mir so großen Spaß gemacht, dass ich noch eine zweite Version erstellt habe. Hier sind einige Outtakes am Ende zu sehen. Die Kamera habe ich mit den beiden vorderen Beinen des Stativs in den Fußraum gestellt und das hintere Stativ-Bein gegen den Beifahrersitz abgestützt. Prinzipiell hat das gut funktioniert. Nur durch die ganzen Schlaglöcher und das viele Gerüttel hat sich meine kleine „Konstruktion“ immer wieder gelöst und in der einen oder anderen Kurve ist mir die Kamera dann immer wieder umgekippt. So musste ich die meiste Zeit mit einer Hand lenken und mit der anderen Hand das Stativ festhalten. Was man nicht alles für seine Leser und Zuschauer auf sich nimmt :-)

Dann habe ich den Trailer im Sinne eines Qualitätsvergleichs mal bei VIMEO hochgeladen. So könnt Ihr Euch selbst ein Bild der Bildqualität dieser so unterschiedlichen Plattformen machen. Bei VIMEO muss man grundsätzlich bezahlen, damit man seine Videos dort ablegen darf. Aber es gibt dort praktisch keine Idioten. Bei Youtube ist das anders, da stand schon mal unter einem meiner Videos ein Kommentar mit der Endung „You fucking dog“. So etwas nervt total und ist überflüssig wie ein Kropf. Daher werde ich in den kommenden Monaten immer mal wieder Videos bei VIMEO posten und schauen was dort alles passiert.

Okidoky, eine englische Version meines kleinen Spaß-Trailers habe ich auch erstellt.

Als SLK 55 AMG ist er definitiv ein Männerauto – aber dann kostest er fast das Doppelte. Ob das den Spaß, die verbrannten Reifen und die Schrecksekunden an der Zapfsäule wert ist?


Nikon D800 – MacBook 17″ SSD Tuning

Die Nikon D800E ist jetzt schon seit einigen Wochen vorbestellt. Bis sie lieferbar ist werden wohl noch mindestens 4 Wochen vergehen. Zeit genug sich für das Pixelmonster zu rüsten!

Nach dem Kauf eines 13″ MacBook Pro im Jahr 2010 habe ich dieses kleine Ding irgendwie lieb gewonnen. Es passt in die Koffer meines Motorrads, der Akku hält superlange, das Display ist toll, die Tastatur schreibt sich gut und ist für „dunkle Abende im Hotel“ angenehm beleuchtet, außerdem funktioniert die Bedienung über Gesten mit mehreren Fingern auf dem großen Touchpad wirklich gut. Alles in allem ist solch ein Mac eine runde Sache. Wäre da nicht die etwas zu kleine 256GB Festplatte die darüber hinaus auch nur mit 5400 U/min rotiert. Öffnet man auf diesem Computer eine RAW-Datei aus der Nikon D700 mit Photoshop CS5, dann dauert das schon eine ganze Weile. Es ist schon ok, aber man muss doch immer warten. Wirklich zügig geht das nicht, außerdem könnte für die anspruchsvolle Bearbeitung das Display irgendwie größer sein.

Wenn im April die D800E endlich da ist, dann hat sie die dreifache Auflösung meiner D700. Die Datenmengen werden sich also verdreifachen und das wird für mein kleines MacBook Pro eine harte Nuss werden. Was tun? Bereits seit Wochen habe ich überlegt, ob ich mir vielleicht ein ganz leistungsstarkes aktuelles Notebook kaufen soll, damit die Freude an der Arbeit mit der D800E nicht getrübt wird. Nur was soll man kaufen?

Apple hat erst im letzten Herbst seine MacBook Pro Reihe „renoviert“, die Geräte sind also etwa in der Mitte ihres Lebenszyklusses. In etwa einem halben Jahr wird eine neue Generation mit einem noch höher auflösenden Display erwartet. Doch bis diese Geräte wirklich lieferbar sind kann es auch ein paar Monate später werden. Also könnte man im März 2012 ein 17″ MacBook Pro eigentlich kaufen, warum nicht?

Schauen wir doch mal in den Online-Store:

Dort ist man sehr schnell sehr ernüchtert, denn das große MacBook Pro ist wirklich teuer. Nimmt man noch eine 256GB SSD dazu, so kostet das Ding schlappe 3.000 Euro – uff…

Am letzten Wochenende verschlägt es meine Freundin und mich dann in den MediaMarkt. In der Notebook-Ecke steht der Mac den ich mir wünschen würde. Nach einem kurzen Plausch mit dem Verkäufer ist klar, das Ding ist gekauft. Statt 2.499 Euro kostet es 2.199 Euro – es gibt noch genau EIN EXEMPLAR – Bingo!

Daheim freue ich mich an der spürbar besseren Performance. Photoshop, Nikon Capture und vieles mehr sind nach einer Weile installiert. Nun könnte man zusätzlich via Bootcamp noch Windows 7 drauf spielen, dann wäre es perfekt. Die OS-X Partition lässt sich via Festplatten-Dienstprogramm ganz einfach verkleinern, der Bootcamp-Assistent macht das sogar automatisch. Er schlägt 20GB vor, das erscheint mir für eine nackte „Notinstallation“ von Windows 7 ganz ok zu sein. Bis auf Elster-Formular, Microsoft Visual-Studio und Microsoft Office will ich dort eigentlich nichts laufen lassen. Ok, Magic Video Deluxe wäre noch spannend, aber warten wir mal ab…

Ich hole meine etwa zwei Jahre alte Windows 7 Ultimate Edition aus dem Schrank. Nach etwa 30 Minuten ist es installiert. Die Apple-Treiber funktionieren inzwischen wirklich gut und dieses Windows 7 erscheint mir stabil und zuverlässig zu sein – prima! Dann findet das Windows über 100 Updates – oh je – die DVD ist wirklich alt. Nach etlichen Neustarts ist es dann etwa drei Stunden später alles auf dem aktuellen Stand. Aber meine 20 GB Partition ist jetzt voll. Was tun? Ich lösche alle Wiederherstellungspunkte usw. Das bringt „Erleichterung“ aber hilft nicht wirklich. Ein Office und ein Visual Studio passen da nicht mehr drauf!

Also schaue ich im Web wie sich das Problem lösen lässt. Schnell wird klar, ich brauche für 19,99$ das Programm WinClone. Mit diesem Programm erstelle ich unter OS-X eine Kopie derWindows 7 Partition auf eine externe Festplatte. Diese ist mit NTFS formatiert,  was kein Problem darstellt, da ich bereits den Paragon NTFS Treiber installiert habe. Nach etwa 30 Minuten ist das Windows kopiert. Ich lösche die Windows 7 Partition, verkleinere die OS-X Partition und kurz darauf habe ich eine 50 GB große NTFS Partition für Windows 7. Weitere 30 Minuten später ist das Windows wieder zurück kopiert und startet auf Anhieb.

Drückt man kurz nach dem Start die Alt-Taste so kann man bequem zwischen OS-X und Windows 7 wählen. Unter Windows 7 gibt es von Apple die Bootcamp-Steuerung, dort kann man festlegen welches Betriebssystem primär gestartet werden soll, also ohne Alt & Co – super!

Doch dieser Mac könnte schneller sein. Die Festplatte hat auch nur 5400 U/min, eine SSD wäre schon eine feine Sache… Am Ende des ersten Arbeitstages der neuen Arbeitswoche bestelle ich mir dann bei amazon.de eine Samsung SSD aus der Serie 830 mit 256GB Speicherplatz. Dazu noch von der Firma HARDWRK einen Umbausatz für den Mac. Damit kann ich das interne DVD-Laufwerk in ein externes USB-Gehäuse verpacken und mit einer Festplatte ersetzen. Der Spaß kostet nur 79 Euro, das ist ein Deal!

Als es am Donnerstagnachmittag wieder heim geht ist das Wetter großartig. Und während ich in meinem Cabrio am Rhein das schöne Leben genieße bin ich gespannt ob ich daheim das eine oder andere Paket vorfinden werde.

Und ich finde etwas vor! Es ist gleich eine ganze Batterie von Paketen. Die neue Belkin Notebooktasche ist auch schon da, YES!

Nachdem die Post sortiert und eine kaltes Bier geöffnet ist geht es am Abend an den Umbau meines eigentlich noch nagelneuen 17″ MacBook Pro… Mit den beiden Schraubendrehern, welche die Firma HARDWRK mitliefert, lässt sich das Unterteil des MacBooks gut entfernen. Es klebt ein wenig am Gehäuse, hier hilft der kleine mitgelieferte Elektronik-Spatel. Danach wird der Notebook-Akku abgeklemmt, besser ist das! Die Festplatte wird von einem kleinen Kunststoffbügel mit zwei Schrauben gehalten und ist nach einigen Minuten gegen die neue SAMSUNG SSD ausgetauscht. Man muss ein wenig aufpassen, dass man keines der wirklich winzig kleinen Kabel beschädigt!

Auf diesem Foto ist der DVD-Player schon ausgebaut.

Das geöffnete MacBook Pro

Nun wird die originale 750GB Festplatte in den Einbaurahmen gesetzt. Das funktioniert genauso wie bei meinem alten DELL Notebook, das ich vor einigen Monaten in gleicher Art und Weise getunt habe.

Was genau zu tun ist geht aus der gut gemachten Einbauanleitung hervor. Alles ist ganz einfach, man sollte aber wirklich vorsichtig mit den winzig kleinen Steckern umgehen!

Nach etwa 30 Minuten ist alles fertig und der Mac kann wieder zusammen geschraubt werden.

Als nächster Arbeitsschritt wird der DVD-Player noch in das HARDWRK USB-Gehäuse verpackt. Das dauert nur wenige Augenblicke und sieht irgendwie richtig schick aus.

Dann kommt der große Augenblick, wird dieser Mac starten oder geht nun eine Installations-Orgie los wie man sie von Windows-Computern gewohnt ist. Ich schalte ihn ein, halte die Alt-Taste gedrückt und siehe da, die originale 750GB Festplatte wird im DVD-Slot sofort erkannt und der Mac startet sogar von dieser Partition, genial!

Beim Versuch das OS-X mit dem Festplatten-Dienstprogramm dann auf die neue SSD zu kopieren wird klar, dass dies nur über die Recovery-Console geht. Also den Mac herunterfahren, die Alt-Taste gedrückt halten und den „Reparaturmodus“ anwerfen.

Ist der Reparaturmodus gestartet, kann man von hier aus das Festplatten-Dienstprogramm aufrufen. Nun kann man die OS-X Partition sehr einfach auf die neue SSD kopieren.

Das alles dauert etwa wieder 30 Minuten, danach startet der Mac pfeilschnell von der neuen SSD – ich bin begeistert! Nun kopiere ich unter OS-X mit WinClone die Windows 7 Partition von der 750GB Festplatte auf eine externe USB-Platte, das dauert wieder etwa 30 Minuten. Danach wird im Festplatten-Dienstprogramm die OS-X Partition auf der SSD von 255 auf 200GB verkleinert, das geht mit ein paar Mausklicks und funktioniert problemlos. Anschließend lege ich im freien Bereich auf der SSD eine mit NTFS formatierte Partition für Windows 7 an. Zuletzt wird die Windows 7 Installation mit WinClone von der externen Festplatte auf die SSD zurück kopiert.

Nun starte ich mal dies mal das und bin wirklich begeistert wie flink der Mac jetzt ist. Diese SSD ist der absolute Turbo-Booster und ist sein Geld wirklich wert. Letztlich habe ich nun ein Notebook das es bei Apple so nicht geben würde und es ist viele hundert Euro billiger als im Apple Store!

Und die Performance ist wirklich gut, das zeigt sich auch nachdem unter Windows 7 den Leistungsindex aktualisiert ist. Die Werte für CPU und Festplatte sind großartig. Nun haben wir noch einen etwas langsamen Arbeitsspeicher. Aber wenn man ehrlich ist, das sollte klein Problem sein, der ist schnell genug…

Sobald etwas Zeit ist erstelle ich einen kurzes YouTube Video auf dem ihr dann sehen könnte wie der Mac jetzt startet und mit welcher enormen Geschwindigkeit jetzt Programme gestartet und Bilddaten geladen werden können.

Abschließend bin ich jetzt „computer-technisch“ auf die neue Nikon D800E vorbereitet. Nun brauche ich noch neue Objektive, oder?

Nein, die brauche ich nicht, die habe ich schon. In meinem „Fuhrpark“ sind diverse gute Macro-Objektive, etliche Festbrennweiten, das neue AF-S VR 16-35mm, das 70-200VR, das 200-400VR, das 28-70VR, das AF-S 1.4/50mm, AF-D 2.8/60mm, AF-D 1.4/85mm und und und… Damit sollte ich klar kommen, zusätzlich gibt es noch das Sigma EX 3.5/180mm sowie das 2.8/105mm Macro. Damit habe ich die „rattenscharfen“ Linsen nach denen der gierige Chip der D800E verlangt.

Ob sie diesem Appetit gerecht werden können, das wird sich in etwa 4 Wochen zeigen – hoffentlich – für die D4 hat Nikon bereits eine Verspätung um einige Wochen angekündigt und sich dafür entschuldigt. Mal sehen ob sie den Zeitplan für die D800E einhalten können.

Es bleibt spannend!


Nikon P7000 – Featurette

Nachdem der Rohschnitt seit Monaten auf der Festplatte meines Computers wartet, habe ich die letzten Tage genutzt um daraus endlich einen fertigen Film zu erstellen. Als nach vielen Stunden mit Schnitt, Probeschauen, Verwerfen, Ändern, Probeschauen und abermaligem Ändern der Film endlich fertig ist klingelt es an der Türe. Der Postbote ist da und bringt mir zwei DVD die ich etliche Tage zuvor online bei Magix bestellt habe. Bei der Sichtung des neuen Audiomaterials wird schnell klar, ich muss die komplette Hintergrundmusik wegwerfen und mit diesem Material neu umsetzen. Und endlich habe ich einige wirklich gut passende Geräusche mit Straßenatmosphäre, Vogelzwitschern, Wasserfällen und vielem mehr. Damit kann ich die vom Wind gebeutelten schlechten Tonaufnahmen aus der P7000 sehr einfach ersetzen und werde ein wesentlich besseres Endergebnis erzielen.

Als nach einen weiteren Tag der Film in seiner neuen Version steht geht es an den Export. Ich wähle ein MP4 Dateiformat in der besten Qualität mit zwei Encoding-Duchgängen. Als nach etwa vier Stunden das Ergebnis steht bin ich gespannt. Die Datei ist 4,8 GB groß – urgs – wie soll ich das bei YouTube hochladen? Egal, ich schau es mir erst einmal an. Gleich nach den ersten Kamerafahrten tritt totale Ernüchterung ein. Ständig sind flackernde Streifen und andere Artefakte und Bildstörungen zu sehen. So geht das nicht, das ruiniert die ganze Arbeit.

Der Film wird mit anderen Settings neu exportiert. Wieder und wieder versuche ich es. Anti-Interlace-Filter ein/aus, was auch immer. Die kleinen „Testrendering“ mit 60s sind ok, der gesamte fertige Film ist es nicht. Es ist zu Haare raufen und macht mich fast wahnsinnig. Erst als ich ein 113MB großes Update aus dem Internet heruntergeladen habe, dies installiert ist und der Rechner neu gestartet ist, gelingt ein Export im WMV-Format (Windows-Media-Video). Mit einem Qualitätsfaktor von 95 ist diese Datei 2,78 GB groß, das könnte klappen.

Für den Upload verwende ich Google Chrome. Mit meiner 6 MBit DSL-Leitung benötigt der Upload viele Stunden.

Doch dann fast ein Jahr nachdem ich die vielen kurzen Video-Schnipsel und Fotos gemacht habe ist mein Film endlich online, was für ein Fest :-)

Danach versuche ich meine erste Blu-Ray zu erstellen. Die Kapitel-Marker und Menüs sind schnell gesetzt und aus Vorlagen zusammengestellt. Doch nun muss der gesamte Film erneut gerendert werden. Ganze 4,5 Stunden soll das schon wieder dauern, ich kann es echt nicht mehr sehen…

Am nächsten Morgen freue ich mich darauf meine erste Blu-Ray in meiner SONY Playstation 3 anschauen zu können, aber statt eines Films hält mein Computer nur eine Fehlermeldung für mich bereit…

Update um 15:30

Nachdem ich meine erste Motorradtour des neuen Jahres unternommen habe und beide Mopeds nun vollgetankt und mit korrektem Luftdruck auf das nächste sonnige Wochenende warten, starte ich einen zweiten Anlauf für die Erstellung meiner ersten Blu-Ray. Und diesmal klappt es, scheinbar war der Rohling aus dem ersten Versuch fehlerhaft. Bei einer Tasse heißem Kaffee schaue ich mir meinen ersten „echten Film“ auf meinem 52″ Fernseher an und bin schwer beeindruckt wieviel besser die Qualität im Vergleich zum stark komprimierten „YouTube-Stream“ ist, den ich mir im Vergleich via Apple-TV anschaue. Die eingebetteten Bilder sind „rattenscharf“, der Tom kommt über die großen Lautsprecher „kinomäßig“ daher und letztlich macht mich das Ergebnis wirklich froh.

Nun wird es noch schwerer die Zeit abzuwarten bis die neue Nikon D800E endlich da ist. Mit dieser Kamera eine Endeckungsreise durch Island zu unternehmen, was für eine großartige Vorstellung. Vielleicht kann ich diesen Traum ja tatsächlich umsetzen, schauen wir mal…


Nikon D800 – Noch 6 Wochen warten

Es ist Samstag und ich war ein paar Tage schwer erkältet. Da tut die frische Luft in der Bonner Innenstadt auf dem Weg zum City-Foto-Center wirklich gut. Meine heiß geliebte kleine Fuji X100 hat nach den ersten hundert Fotos begonnen sporadisch überbelichtete Fotos zu produzieren. Die Ingenieure haben der X100 ein sehr komplexes Blenden-System spendiert. Es ist aufwändig konstruiert und bietet eine praktisch vollständig runde Öffnung. damit wird das Bokeh dieser Kamera auch bei kleinen Blendenwerten trotz der kurzen Brennweite wirklich schön. Aber diese Konstruktion hat auch ihre Tücken.

Die Nikon F4 hatte in den Baureihen mit Seriennummern kleiner 24xxxxxx damit zu kämpfen, dass irgendwann die Spiegelkastenmechanik ausgeleiert war und sich bei kleinen Blendenwerten die Blende nur dann komplett schloss, wenn das verwendete Objektiv eine wirklich stramm sitzende Feder für den Blendenapparat besaß. Viele F4 Fotografen haben ihre falsch belichteten Bilder dann auf eine schlechte Belichtungsautomatik zurückgeführt, was gar nicht der Fall war. In der Zeit in der ich selbst mal ganz FÜNF Exemplare der Nikon F4 hatte, war bei einer dieser Kameras der gleiche Effekt zu beobachten.

Daher war ich hinreichend überrascht, diesen Effekt bei der X100 nun plötzlich auch vorzufinden. Die Kamera ist fast noch nagelneu und plötzlich sind bei hellem Licht fast alle Bilder krass überbelichtet. Dabei ist es gleichgültig ob man mit Matrix- Spot- oder Integralmessung arbeitet. Ab Blende 2,8 liegt die Kamera fast immer daneben.

Bereits bei diesem Foto, das mit dem eingebauten Panorama-Assistenten entstanden ist, kann man diesem Effekt sehr schön beobachten. Mal schließt sich die Blende korrekt und mal eben wieder nicht…

Fuji-X100-Bonner-Museumsmeile-Panorama-Programm

Im Internet habe ich gelesen, dass viele andere Nutzer bereits das gleiche Problem hatten und dass bei ihren Kameras das komplette Objektiv getauscht wurde. In einem Diskussion-Thread las ich sogar den Satz „Willkommen in der Hölle!“ Also gebe ich die kleine X100 heute zur Reparatur und hoffe, dass es nur eine anfängliche „Kinderkrankheit“ ist. Bei meiner Nikon P7000 hatte ich ja bereits ein ähnliches Problem mit den Lamellen die beim Abschalten die Frontlinse schützen sollen.

Der Geschäftsführer des City-Foto-Centers ist überrascht, es ist der erste Rückläufer und er hat bereits etliche Exemplare dieser schönen Kamera verkauft. Entweder stehen sie bei den Käufern nur in der Vitrine oder sie fotografieren alle mit offener Blende – könnte ja sein. Ok, wirklich glauben kann ich es nicht, ich denke ich bin da einfach ein Pechvogel. Aber sie hat ja noch Garantie und ich habe keinen Mangel an anderen Kameras.

Bevor ich den Laden verlasse gibt es noch einen kurzen Plausch zum Lieferdatum der D800E. Er macht mir wenig Mut, bis ‚meine‘ D800E eintrifft werden voraussichtlich noch mindestens 6 Wochen vergehen. Während ich mich auf den Heimweg mache denke ich darüber nach welche Kinderkrankheiten die D800E noch haben wird. Ob sie auch nach den ersten 1.000 Fotos schlapp macht und wegen irgend einer blöden Kleinigkeit erst einmal wieder für einige Wochen beim Service verschwinden wird?


MB-D10 Replacement für Nikon D700 und D300

Jeder wirkliche Fan einer Nikon D300 oder D700 wird, wenn er nicht so ganz genau aufs Geld schauen muss, seine geliebte Kamera mit einem MB-D10 Batteriegriff ausstatten. Beim Kauf meiner D300 im Herbst 2007 habe ich diesen Batteriegriff jedenfalls gleich dazu gekauft. Ein paar Tage später fiel mit dann auf, dass der EN-EL4 Akku aus meiner D2x gar nicht in den MB-D10 hineinpasst. Also musste noch der BL-3 Adapter für den großen Akku her, als ich diesen dann bezahlt habe musste ich schwer schlucken, dass Ding was wirlich teuer!

Viele Fans der D700 ode D300 haben sich statt dessen gelich den Nikon Power Drive Kit PDK-1 inklusive Akku und Ladegerät gekauft. Schaut man heute wo man ihn noch bekommt, so landet man beispielsweise bei fotokoch.de. Hier gibt es ihn zum Preis von 399,- Euro.

Wer wie ich bereits einen EN-EL4 samt Ladegerät hatte, konnte sich auch den „nackten“ MB-D10 samt BL-3 kaufen. Der Neupreis lag 2007 für beide Artikel bei etwa 380,- Euro.

Inzwischen verwende ich den MB-D10 Batteriegriff fast ausschließlich an der D700. Die D300 steht derweil im dunklen Schrank. Wenn ich eine Crop-Kamera mitnehmen will, ist entweder eine D2x oder eine D7000 im Rucksack. Das liegt aber nicht daran, dass die D300 plötzlich eine schlechte Kamera geworden wäre! Es liegt vielmehr daran, dass ich bislang nur einen MB-D10 hatte!

In der letzten Woche bin ich dann spät am Abend über ein „Sonderangebot“ gestolpert. Es gibt eine in China gefertigte Kopie des MB-D10. Das Ding war wirklich billig und so habe ich diesen Batteriegriff kurzerhand einfach mal bestellt. Gestern habe ich noch schnell ein kleines Unboxing gemacht und dieses Zuebhörteil an der D700 und der D300 mit dem Original verglichen.

Das Video habe ich für Euch bei YouTube hochgeladen:

Update am 20. Februar 2012:

Es haben mich einige Anfragen zum Händler erreicht bei dem man dieses „Ding“ kaufen kann:

http://www.amazon.de/Invero-Batteriegriff-SLR-Digitalkamera-Ersatz-Akku-EN-EL3E/dp/B005LFYSLG

 

 


Nikon D800 – Supported by Nikon Capture 2.3.1

Während ich den Upload meines neuen Videos in Richtung YouTube anschube meldet sich auf meinem Windows 7 PC unten rechts in der Ecke das „Nikon Message Center“. Es gibt eine neue Version, die Installationsdatei ist 18,6MB groß und das Update klappt problemlos. Kurz darauf öffnet sich das „Message Center“ erneut und preist Nikon Capture NC 2.3.0 zum Download an.

Viele Fotografen mögen das Bedienkonzept von Nikon Capture nicht. Mir persönlich gefällt diese Software aber wirklich gut. Nicht zuletzt weil mein heiß geliebtes Nikon Scan genauso aufgebaut war.

Auch das Update von Nikon Capture und Nikon View funktioniert problemlos. Nach dem Start muss ich bei Nikon Capture schon wieder einmal den Produktschlüssel eingeben, das ist wirklich nervig. Wo ist der bloss?? Ach ja, in der Verpackung finde ich wieder einmal die noch eingeschweißte CD mit dem Produktschlüssel. Und wieder einmal frage ich mich, warum man diese Software nicht einfach online kaufen kann. Sobald man den Karton in Händen hält ist die Software schon hoffnungslos veraltet und man wird sowieso eine neuere Version aus dem Internet installieren?!? Aber egal, der Produktschlüssel funktioniert und Nikon Capture 2.3 startet wie gewohnt. Die Version ist 2.3.0!

Ich klicke mich mal zum Update-Bereich der Nikon Webseite durch und siehe da, es gibt schon wieder ein Update für diese Version die ich doch gerade eben erst installiert habe, es gibt Version 2.3.1. Also installiere ich das nächste Update, ob das jemals aufhören wird? Die Datei ist 89,64MB groß und es klappt alles problemlos.

Einige Minuten später bin ich nun bereit für die RAW-Dateien der Nikon D800E – Yes!!

Änderungen gültig ab dieser Version

  • Mit der D4 aufgenommene RAW-Bilder werden nun auch unterstützt.
  • Die Menüpunkte Extrastark (1) und Extrastark (2) wurden dem Pulldownmenü Active D-Lighting hinzugefügt, das sich in der Bearbeitungsliste im Bereich Entwickeln unter Kameraeinstellungen befindet.  Diese Elemente werden angezeigt, wenn in Picture Control Utility Preferences »Immer letztes Farbwiedergabeverfahren verwenden« für Bilder ausgewählt ist, die mit älteren Kameras als der D4 aufgenommen wurden.
  • Die Event ID kann nun für Bilder, die mit dem Menüpunkt IPTC im Systemmenü der Kamera, der D4, aufgenommen wurden, und denen IPTC-Informationen hinzugefügt wurden, unter Dateiinformationen 2 im Abschnitt File & Camera Information der Palette »Metadaten« angezeigt werden.
  • Das Anzeigeformat der folgenden Elemente in der Bearbeitungsliste wurde geändert. – Active D-Lighting unter Kameraeinstellungen im Abschnitt Entwickeln. – Farbmoiré-Reduzierung unter Kamera- & Objektivkorrekturen im Abschnitt Entwickeln.
  • Ein Problem wurde gelöst, das die ausreichende Anwendung der Vignettierungskorrektur auf RAW-Bilder (NEF) verhinderte, die mit der Nikon 1 V1 und der Nikon 1 J1 mit installierter A-Firmware der Version 1.10 oder 1.11 und B-Firmware der Version 1.10 aufgenommen wurden.
  • Ein Problem wurde behoben, durch das in der Palette »Metadaten« keine genauen Objektivinformationen für Bilder angegeben werden konnten, die mit der Nikon 1 V1 oder Nikon 1 J1 und einem 1-NIKKOR-Objektiv aufgenommen wurden.
  • Wenn bestimmte Bilder mit GPS-Informationen im JPEG-Format gespeichert wurden, hörte Capture NX 2 manchmal auf zu reagieren.  Dieses Problem wurde behoben.

Hinweise

  • Wenn diese Software auf einem Computer installiert wird, auf dem ViewNX 2 Version 2.2.3 oder früher bereits installiert wurde, kann Picture Control Utility nicht von View NX 2 gestartet werden. Bitte aktualisieren Sie ViewNX 2 auf Version 2.2.4 oder neuer.
  • RAW-Bilder, die gespeichert wurden, während für Vorschaubilder beim NEF-/NRW-Speichern einbetten in den Capture NX 2-Einstellungen die Option Nur Indexbild festgelegt war, werden bei der Anzeige und beim Druck aus ViewNX 2 körnig dargestellt.
  • Wenn entweder Capture NX 2 oder Picture Control Utility (eines von beiden) im 32-Bit-Modus eines Macintosh-Computers gestartet wird, kann es vorkommen, dass Capture NX 2 plötzlich einfriert, wenn die Einstellungen Als neue benutzerdefinierte Bildoptimierungskonfiguration speichern oder Benutzerdefinierte Picture-Control-Konfigurationen laden aus dem Menü »Verwaltung der Picture Control« in Capture NX 2 ausgewählt wurden. Zur Verwendung der Software im 32-Bit-Modus stellen Sie sicher, dass sowohl Capture NX 2 als auch Picture Control Utility im 32-Bit-Modus ausgeführt werden.
  • Bei einem Upgrade von Capture NX 2 von Version 2.3.0 auf Version 2.3.1 auf einem Computer unter einer 64-Bit-Version von Windows 7 oder Windows Vista wird Capture NX 2 wie folgt aktualisiert: Wenn die 32-Bit-Version von Capture NX 2 Version 2.3.0 installiert wurde, wird Capture NX 2 auf die 32-Bit-Version von Version 2.3.1. Wenn die 64-Bit-Version von Capture NX 2 Version 2.3.0 installiert wurde, wird Capture NX 2 auf die 64-Bit-Version von Version 2.3.1.

Nik Color Efex Pro für Capture NX 2 aktualisiert.

  • Bitte verwenden Sie Nik Color Efex Pro für Capture NX 2 Version 3.0.0.3. Die Versionen 3.0.0.1 und niedriger werden nicht unterstützt von Capture NX 2, Version 2.3.0. Nik Color Efex Pro 3.0 Version 3.0.0.3 für Capture NX 2 kann von folgender Website heruntergeladen werden: http://www.niksoftware.com.
  • Zur Nutzung von Nik Color Efex Pro 3.0 Select für Capture NX 2 auf einem Macintosh Computer muss Capture NX 2 im 32-Bit-Modus gestartet werden.  Beenden Sie Capture NX 2, wählen Sie Informationen erhalten aus dem Finder, um das Dialogfenster »Capture NX 2 Info« zu öffnen und aktivieren Sie das Kontrollkästchen Im 32-Bit-Modus öffnen.

Hier gibt es das Update auf Capture NX 2.3.1


Warten auf die Nikon D4

Während tausende von Fotografen sehnsüchtig dem Tag entgegen fiebern an dem sie ihre ganz persönliche Nikon D4 endlich in Händen halten dürfen, habe ich ganz bescheidene andere Erwartungen. Ich warte einfach nur auf den Frühling. Im letzten Abendlicht durch die Rhein-Hessischen Weinberge flitzen, danach die toten Fliegen vom Helm wischen. Entspannt im Biergarten mit Freunden ein Bierchen trinken oder mal wieder draußen ein Foto machen, ohne dass gleich die Finger erfrieren.

Aber das alles muss vorerst ein Wunschtraum bleiben. Die eisige Kälte wird Europa noch ein Weile fest im Griff behalten. Da ist es gut wenn man ein wenig in Erinnerungen schwelgen kann oder einfach mit dem Handy in der OBI Gartenabteilung ein paar Knipsbilder machen kann. (HTC Desire HD)

Und dabei wird dann auch schon klar, Ostern steht vor der Tür…

Aber irgendwie hat der Winter ja auch seine schönen Seiten…

Sonnenuntergänge sind kitschig und zugleich immer wieder wunderschön. Hier hat der Winter einen großen Vorteil, man muss nicht solange warten! Und will man einen Sonnenaufgang fotografieren, kann man etwas länger schlafen. Eigentlich auch gar nicht so schlecht…

Und wenn der Frühling dann endlich wieder da ist, geht es ab in die Natur. Vielleicht ist die neue Nikon D4 dann ja schon im Gepäck :-)


Nikon P7100 – Testfahrt mit smart fortwo mhd

Es ist Freitagmorgen 7h und es ist wieder einmal bitterkalt. Während ich mit meinem neuen Auto in Richtung Werkstatt unterwegs bin, hänge ich meinen Gedanken nach und überlege was die Ursache für den ständigen Luftverlust im linken Vorderreifen sein könnte. Rein statistisch gesehen ist das Risiko mit einem platten Reifen liegen zu bleiben fast NULL – leider nur rein statistisch! Schon zweimal habe ich mit einem platten Reifen auf der Autobahn gestanden.  Mein kleines Spaßmobil meldet seit einigen Wochen regelmäßig, dass ich den Luftdruck kontrollieren muss. Der linke Vorderreifen verliert Luft und das Auto zieht selbst auf bolzen-gerader Straße leicht nach rechts. Also ist ein Termin in der Werkstatt meines Vertrauens abgesprochen. Im Heck gibt es keinen Reservereifen. Statt dessen ist ein Pannenset dabei und ein kleiner Kompressor. Brauchen werde ich ihn wohlgleich niemals, rein statistisch gesehen jedenfalls. Als ich an der Werkstatt ankomme ist mir noch nicht klar was los ist. Als das Auto schließlich auf der Bühne steht wird es sichtbar, ich habe  eine Spax-Schraube in den Reifen gefahren. Das was niemals passiert ist also doch eingetreten, das statistisch unmögliche ist möglich und ich bin froh, dass die Schraube nicht bei 240 km/h aus dem Reifen geflogen ist, sondern zu einem stetigen Luftverlust geführt hat der vom Bordcomputer bemerkt wurde.

Nachdem der Reparaturauftrag erteilt ist und ich mit einem kleinen weißen Smart auf dem Heimweg bin, kommt mir der Film „Garp und wie er die Welt sah in den Sinn.“ Robin Williams steht in einer Szene mit einem Makler vor einem Haus das er kaufen möchte, als plötzlich ein kleines Flugzeug am Horizont auftaucht und schließlich im Wohnzimmer des Hauses stecken bleibt. „Ich kaufe dieses Haus!“ „Sie wollen dieses Haus jetzt noch kaufen?“ „Ja klar, denn die Wahrscheinlichkeit, dass noch einmal ein Flugzeug hinein fliegt ist jetzt praktisch gleich null.“

Ich versuche es positiv zu sehen, vielleicht ist damit ja die Wahrscheinlichkeit, dass ich mit diesem Auto einen Plattfuß habe jetzt auch gleich null? Außerdem will der nette Monteur die Spur kontrollieren und ggfs. einstellen. Damit sollte das Auto künftig auch nicht mehr nach rechts „weglaufen“.

Am nächsten Morgen klingelt um 9h mein Telefon „Ihr Auto ist fertig!“ Prima, rein in die Klamotten und auf zur Werkstatt. Auf dem Weg zur Tür schnappe ich mir noch schnell meine Nikon P 7100. Unten vor dem Haus steht mein kleiner Smart. Er ist komplett eingefroren, es ist -10° kalt. Irgendwie sieht das aber gar nicht schlecht aus und ich starte einen kleinen Kältetest, für den Smart und für meine P7100.

Nach der ersten kleinen Fotosession geht es ans Freikratzen der Scheiben. Einen Eiskratzen gibt es nicht, es ist ein schließlich ein Leihwagen und kostenlos dazu! Aber ich habe daheim noch einen Eiskratzer. Einige Minuten später dann der Kaltstart, wird der Smart bei diesen Temperaturen problemlos starten? Ein kurzer Dreh am Zündschlüssel und schon läuft der kleine Motor. Alles kein Problem, es geht los in Richtung Rheinbach. Das Kaltlaufverhalten ist gut und trotz der rutschigen Straßen vermittelt das Auto eine sehr sicheres Gefühl. Die Sitze sind beheizt, es gibt elektrisch verstellbare Außenspiegel, ein Regensensor ist ebenso an Bord wie eine Start & Stopp-Automatik. Dieses winzige Auto hat so ziemlich alles was man sich wünschen kann, sogar der Sound des Radios ist durchaus akzeptabel. Lediglich die langen Schaltpausen der Automatik nerven ein wenig wenn man „stark“ beschleunigt. Aber damit kann man leben, solange der Motor relativ wenig Benzin verbraucht.

Am Vortag ging es ein wenig über die Autobahn und die Tachonadel erreichte locker die 150 km/h. Wirklich langsam ist das kleine Ding also nicht!

Ein Blick auf die Aufkleber im Türeinstieg verrät, in diesem Auto werkelt ein Mercedes-Motor!

Kurz hinter Bonn Bad Godesberg biege ich auf eine kleine Landstraße ab und parke meinen Smart auf einem eingefrorenen Feld. Es ist Zeit für eine kleine Fotosession mit der Nikon P7100. Ich bin gespannt wie diese Kamera mit dem hellen Weiß des Fahrzeugs klar kommen wird! Auf dem Display erscheint die Lackierung viel zu hell abgebildet zu sein. Ich korrigiere den Belichtungsmesser auf -0.3EV und fotografiere im RAW-Modus. So kann ich später den Weißabgleich und viele andere Parameter ändern, ohne dass sich Verluste in den Bildern ergeben werden.

Hier ein Blick auf das Armaturenbrett des niedlichen „Cityflitzers“. Alles ist durchaus funktionell und macht keinen billigen Eindruck. Das Design ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber mir gefällt es nach den ersten Kilometern recht gut. Mehr als dieses kleine Auto braucht man eigentlich nicht!

Neben Sitzheizung & Co gibt es so gar elektrische Fensterheber und elektrisch verstellbare Außenspiegel!

Hier nun einige Fotos des kleinen „Elefantenrollschuhs“ in der winterlichen Landschaft bei Bad Godesberg.

Das Cockpit ist groß und übersichtlich, man hat nicht das Gefühl in einem engen Kleinwagen zu sitzen, wirklich geräumig ist das hier!

Auf dem Parkplatz  einer Werkstatt wird noch schnell der Fahrzeugschein abgelichtet, vielleicht interessiert sich ja der eine oder andere Leser für die technischen Daten dieses kleinen feinen Autos!

Der Abholvorgang ist schnell erledigt. Ich gebe meine Schlüssel ab, händige der netten Dame meinen Werkstattauftrag aus und schon habe ich meinen Autoschlüssel in Händen. Die Rechnung wird mit der Post geschickt. Bei meiner Dieselrakete wurde mir immer jede einzelne Rechnungsposition erklärt. Hier ist das anders, die Rechnung kommt einfach so wie sie ist. Ein Veto wird man schon nicht einlegen und alles hübsch brav bezahlen…

Ich starte dem Motor meines kleinen Spaßmobils. Es geht los in Richtung Bonn. Gleich hinter dem Kreisverkehr trete ich mal kräftig auf das Gas mit dem Effekt, dass das Auto sofort hinten ausbricht und erst vom ESP wieder eingefangen wird. Es ist glitschig auf den Straßen, also fahren wir lieber ganz ganz vorsichtig! Schneller als mit dem Smart bin ich daher auch nicht unterwegs. Beim Smart drehen keine Reifen durch, er braucht die Hälfte an Benzin und man sitzt sehr komfortabel darin. Vielleicht wird mein nächstes Spaßmobil ein Smart, mal sehen, das Zeug dazu hätte er jedenfalls!

Daheim angekommen muss ich feststellen, dass die Batterie der P7100 auch schlapp gemacht hat. Die Kälte hat ihr zugesetzt. Viele Fotos habe ich nicht gemacht und bei meiner nächsten fotografischen „Winterreise“ sollte ich einen zweiten Akku dabei haben!


Nikon P7100 – Perfect Colors

Wieder einmal bin ich auf Reisen und auch heute ist es einer dieser kalten einsamen Winterabende im Hotel. Viel Equipment habe ich nicht dabei, nur mein MacBook, ein einfaches Stativ, meine Nikon P7100 und ein Zoom H2. Es ist schon spät und ich bin müde, aber mir geht seit ein Stunden ein Thema zu einem neuen Tutorial durch den Kopf. Also wird gegen 23h noch schnell ein wenig improvisiert. Die Möbel werden zur Seite gerückt, die Lampen hin und her geschwenkt, die P7100 kommt auf das Stativ, der Weißabgleich wird manuell ausgeführt, das Zoom H2 gestartet und los geht es.

Etwa eine Stunde später ist das neue Video auf meinem MacBook. Es besteht aus zwei Teilen, also ’schnell‘ alles mit iMovie importieren. Der Import ist leider nicht wirklich schnell sondern dauert fast 30 Minuten. Danach will ich noch die Audiospur aus dem Zoom H2 dazu mischen… Doch was ist das? Mitten im Kopiervorgang bricht es ab. Der kleine Mac zeigt die SD-Karte aus dem Zoom H2 nicht mehr an. Ich probiere hin und her und hin und her – aber es will nicht klappen. Meine tolle hochwertige Audiospur ist weg und die SD-Karte ist kaputt. Ein wenig herumgezickt hat sie schon des öfteren, aber nun erscheint es mir irreparabel.

So ein Mist, nun habe ich nur den minderwertigen Ton aus dem Kamera-Mikros und aus dem Mikro das in mein MacBook eingebaut ist. Man hört jedes Tastenklicken und irgendwelche Störgeräusche sind auch im Hintergrund zu vernehmen. Aber es hilft ja nichts…

Also versuche ich zu retten was zu retten ist. Mitten in der Nacht ist das Video fertig, es hat nun doch fast vier Stunden gedauert. Noch schnell hochladen in Richtung YouTube. Die Videodatei ist „nur“ 665MB groß – die Nikon P7100 kann kein Full HD! Trotzdem dauert es wirklich lange. Als ich am anderen Morgen vom Frühstück zurück komme, ist der Upload immer noch nicht fertig. Also lasse ich mein MacBook den ganzen Tag über vor sich hin laufen, irgendwann sollte der Upload doch endlich einmal fertig werden…

Als ich abends heim komme ist der Upload abgebrochen. So ein Mist, ich muss ihn erneut starten. Diesmal nehme ich Google Chrome. Irgendwo habe ich gelesen, dass Google Chrome bei Unterbrechungen der Internet-Verbindung da weiter macht wo es die Unterbrechung gab. Na, schauen wir mal ob das klappt…

Und es klappt! Knapp fünf Stunden hat es gedauert und nun ist mein neues Video online. Es muss noch bei YouTube verarbeitet werden, das dauert nochmals etwa eine Stunde. Alles in allem hat es also fast 30 Stunden benötigt dieses Video zu machen. Ok, ich habe zwischendurch geschlafen, gearbeitet und war nebenan im Supermarkt um mir eine neue SD Karte zu kaufen…

Bitte entschuldigt den schlechten teilweise recht leisen Ton. Ich hoffe Ihr könnt trotzdem ein paar neue Infos mitnehmen. Ok, jetzt aber viel Spaß mit meinem neuen Tutorial…

Und hier einige der Testbilder aus der Nikon P7100 in voller Größe – einfach anklicken…

 


Nikon D7000 – Full HD Featurette

Am 25. Dezember 2011 heißt es wieder einmal Abschied zu nehmen. Nach einem schnellen Frühstück geht es einmal rund um die Insel zum Flughafen Tenerife Sur. Hinter uns liegen 15 Tage mit Sturm, Sonne, Wolken, Meer, Gebirge, gutem Essen, kleinen Wanderungen und gemütlichen Abenden. Im Gepäck habe ich eine Festplatte mit wirklich vielen kurzen Video-Fragmenten.

Am ersten Weihnachtsfeiertag wird ausgeschlafen und danach wird jede freie Minute darauf verwendet die kurzen Fragmente zu einem halbwegs sinnvollen schönen Video zusammen zu fügen.

Als es nach fast drei Wochen fertig ist, habe ich eine 11 Gigabyte große Video-Datei auf der Festplatte. Wie kann man das im Jahr 2012 veröffentlichen? Ich entschließe mich daher eine stärker komprimierte Version zu rendern, eine MP4-Datei wäre vielleicht nicht so verkehrt. Die Voreinstellungen für den MP4-Export verheißen eine Dateigröße von 1.6GB. Zunächst rändere ich eine Minute aus dem Film um die Qualität des Ergebnisses beurteilen zu können. Es sieht recht gut aus und erscheint mit relativ kompakt. Mit diesen Settings könnte man das gesamte 35 Minuten lange Video exportieren. Etwa fünf Stunden später ist der Film dann fertig gerendert. Aber er ist immer noch wirklich groß, statt 11GB sind es jetzt 4,82GB.

Egal, ich versuche mal einen Upload in Richtung YouTube. Als Browser wähle ich Google Chrome. Google verspricht, dass dieser Browser bei Unterbrechungen der Internet-Verbindung ohne Probleme weiter machen soll. Na schauen wir mal…

Der Upload über meine Internet-Anbindung mit 16MB/s dauert satte 14 Stunden! Aber es klappt, am Morgen des 9. Januar 2012 ist das Video online, juchu!

Und hier ist es nun, mein Featurette zur letzten Reise nach Teneriffa. Die Panorama-Schwenks sind mit einer GoPro Hero HD 1080 in Full HD aufgenommen. Die Kamera war dabei auf einen Küchenwecker geklebt und hat sich ganz langsam um die eigene Achse entgegen dem Uhrzeiger-Sinn gedreht. Beschleunigt man die aufgezeichneten Videos um den Faktor 50 bis 100, so dreht es sich relativ „rund“ und die Wolken ziehen ganz wunderbar an der Kamera vorbei.

Alle „normalen“ Video-Sequenzen sind mit der Nikon D7000 in Full HD mit 23,97 B/s aufgezeichnet. Die GoPro zeichnet im PAL-Modus mit 25 B/s auf. Ganz am Ende des Videos gibt es noch eine kurze Sequenz aus der Nikon Aw-100, diese zeichnet mit 30 B/s auf. Das alles so zusammenzufügen, dass das Video dennoch „rund“ läuft und nicht ruckelt ist gar nicht so einfach, um nicht zu sagen „dass das ein Dschungel“ ist.

Fast alle verwendeten „Still-Photos“ sind mit der Nikon D700 fotografiert. An einigen Stellen bin ich leider vor der D7000 herumgesprungen, aber durch den krassen Zeitraffer sieht das sogar fast witzig aus.

Die Musik stammt aus dem Lieferumfang verschiedener Magix Produkte. Einige kleine Auszüge haben ich aus einer Royalty-Free Music-Collection verwendet. YouTube hat trotzdem Content-Treffer generiert, eine Monetarisierung des Videos scheidet damit aus. Aber das ist eh ein „Special-Interest“. Es gibt keine blanken Brüste, kein besoffenen Typen, keine Kunststückchen, niemand baut einen Unfall und ein Bein bricht sich auch niemand. Damit ist es bei YouTube ohnehin zur „Bedeutungslosigkeit“ verdammt. Die Zeitraffer-Sequenzen mit der Kamera auf dem Auto habe ich ebenfalls mit der kleinen GoPro aufgezeichnet. Die Musik dazu stammt aus der Feder von Gereon M. Hillebrand (www.gerimusic.com), der Track heißt „Driving“ – irgendwie passt er zu allen „Fahrvideos“ :-)

Aber vielleicht gefällt es Euch gerade deshalb – ich hoffe es!

Wer Spaß an meinem kleinen „Chill-Out-Projekt“ hat, könnte es bei YouTube mal mit einem kurzen Kommentar oder dem „Daumen hoch“ honorieren. Feedback ist das Lebenselixier der Internet-Blogger, das ist bei mir nicht anders :-)

Und nun Film ab…


Zum Jahresende

Eigentlich ist es ein Tag wie jeder andere, aber irgendwie ist er dennoch anders. Jahr für Jahr ertappe ich mich dabei wie ich mich auf Sylvester freue, es ist ein Abschluss und der Beginn einer neuen Runde. Im Grunde genommen hat das alles nichts zu bedeuten, wenn da nicht die Symbolhaftigkeit wäre. Während der Tage vor Sylvester frage ich mich manchmal ob sich ein Läufer kurz vor der Ziellinie nicht ähnlich fühlt. Klar ist er außer Atem, die Beine schmerzen, aber die Ziellinie ist nur ein Kreidestrich auf dem roten Boden, aber ihre Symbolhaftigkeit ist ähnlich wie bei Sylvester, was nicht mehr als ein Tag im Kalender ist.

Nach der Ziellinie weiß der Läufer ob er gewonnen hat oder nicht, er geht heißt duschen und beginnt mit dem Training für den nächsten Wettkampf. „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ – das ist Sylvester und das ist heute!

Geld für Feuerwerk habe ich wie auch in früheren Jahre nicht ausgegeben. Einmal habe ich versucht bei „Brot statt Böller!“ mit zumachen, aber die Brote sind nicht explodiert, es war langweilig und später habe ich Paniermehl daraus gemacht :-)

Und ein schönes Feuerwerk wird es hier heute auch nicht zu fotografieren geben, dazu müsste man hier nachts auf der Godesberg oder dem Ölberg stehen. Was macht man in solch einer Situation, man greift auf sein Archiv zurück…

Hier sind sie meine „offiziellen“ Sylvester-Fotos – irgendwie ist es ein „Neutrino-Feuerwerk“ – man kann es sehen bevor es statt fand.

Diese Bilder sind Sylvester 2008 mit der Nikon D300 und dem AF-S VR 3/200-400mm samt Teleconverter auf Wolfgangs Terrasse auf Teneriffa entstanden.

@Karin & Wolfgang: Nochmal danke für die immer wieder schönen Zeiten auf „Deiner Insel“. Ich halte es mit dem Terminator und verspreche „Ich komme wieder“ :-)

1) Noch ist alles ruhig – wir warten auf die erste Rakete…

2) Es ist immer noch keine Rakete in Sicht, aber die Spanier essen gerade ihre Weintrauben. Also drehen wir mal bei langer Belichtungszeit am Zoomring.

3) Endlich geht es los, es zischt und pfeift überall…

4) Die Show ist vorüber, jetzt ist Gelegenheit gemütlich beisammen zu sitzen und das neue Jahr zu begrüßen.

Meinen treuen Leserinnen und Lesern möchte ich hiermit ein schönes Fest, einen guten Rutsch und ein glückliches und gesundes Jahr 2012 wünschen.


Nikon AW-100 – Fliegen mit German Wings

Während Sandra im Badezimmer ist, drehe ich mit der Nikon AW-100 eine letzte Runde auf unserer kleinen Finca. Bislang ist die AW-100 ungenutzt, daher will ich noch schnell einige kleine Abschiedsfotos damit machen.

Alle Bilder sind wie immer 1000 Pixel breit oder hoch – einfach anklicken um die 1000er Größe zu sehen…

Im letzten Jahr war es ein Desaster, der Rückflug mit German Wings war kein wirklich schönes Erlebnis. Heute geht es um 8h45 zum Frühstück. Die Crew der Finca San Juan ist noch ein wenig angeschlagen vom aufwändigen Weihnachtsdinner des Vorabends. Es war  spät und heute sind sie schon um seit 7h damit beschäftigt das Weihnachts-Brunchen vorzubereiten. Die Gastronomie ist kein einfaches Geschäft. Frühstück gibt es eigentlich ab 9h. Als ich um 8h45 vorsichtig nachschaue ist aber schon fast alles fertig und wir sind sofort ganz herzlich eingeladen, es uns ein letztes Mal so richtig gut schmecken zu lassen.

Der Abschied fällt schwer und ist wirklich herzlich. Um 9h20 sitzen wir in unserem silbernen Mietwagen und fahren ein letztes mal die vielen Kurven hinab zur Hauptstraße am Meer. Meinen USB-Stick habe ich schon „eingesammelt“ – nur so werde ich ihn mit Sicherheit nicht bei der Rückgabe des Mietwagens vergessen. So wird die Fahrt zum Südflughafen eine introvertierte stille Angelegenheit. Sandra und ich hängen unseren Gedanken nach, überlegen was es im schon fast vergangenen Jahr noch alles zu erledigen gilt. Ich lasse die vielen schönen Eindrücke Revue passieren. Der morgendliche Stau vor La Laguna bleibt heute aus, die Menschen sind noch daheim und genießen den freien Tag, es ist Weihnachten!

Ohne auch nur einen Stopp fahren wir entspannt zum Flughafen Tenerife-Sur. Es sind kaum Autos unterwegs, wir sind nach etwa 90 Minuten bei der Rückgabestation für Mietwagen. Unseren Wagen parken wir in der Parkbox Nr. 20. Es ist ein CICAR-Mitarbeiter in der Nähe, aber er ist mit einem anderen Auto beschäftigt. Also schließen wir das Auto ab, nehmen uns einen Gepäckwagen und wandern in Richtung Terminal. Beim CICAR-Schalter gebe ich kurz die Schlüssel ab und sage dem Mitarbeiter wo das Auto steht. Besser ist das, bei der vorletzten Teneriffa-Reise ist mir erst nach der Sicherheitskontrolle aufgefallen, dass ich die Autoschlüssel noch in der Hosentasche hatte. Damals musste ich wieder zurück, die Schlüssel abgeben und noch einmal durch die Sicherheitskontrolle. Heute denken wir rechtzeitig an unseren kleinen Zwischenstopp am CICAR-Schalter!

Der Check-In für unseren Flug mit German Wings ist am Schalter 25 und 26. Wir stellen uns am Schalter 26 an, es sind noch mehr als zwei Stunden bis zum Abflug, aber heute sind beide Schalter schon geöffnet. Vor uns stehen 5 Paare mit ihrem Gepäck. Wir bleiben dicht bei unseren Koffern. Der neueste „Trick“ der Diebe ist es, sich unter die Wartenden zu mischen und sich in einem unbemerkten Augenblick heimlich mit einer Notebooktasche oder anderen Wertgegenständen davonzuschleichen. Das wollen wir unbedingt vermeiden! Lange müssen wir nicht warten, nach etwa 20 Minuten sind wir an der Reihe. Zwischendurch mogelt sich scheinbar immer wieder ein Paar von der rechten Seite an den Schalter, aber es sieht nur so aus. Sie waren sehr früh hier und haben die Schlange angeführt. Aber ihr großer dunkelroter Koffer war viel zu schwer. Sie mussten auspacken, wegwerfen und ins Handgepäck umladen. Immer wenn ein Paar fertig ist, kommen sie dazwischen und wiegen ihr großes dunkelrotes Monstrum aus, immer wieder ist es noch zu schwer. Er schwitzt und ist total genervt, sie steht irgendwann ein wenig fassungslos daneben. Als wir an der Reihe sind unternimmt er einen neuen Versuch! Bingo, der Koffer hat endlich 20 Kilogramm. Sie dürfen passieren.

Nun kommt mein Koffer auf die Waage, was er wohl wiegen wird? Die Wage pendelt sich bei 20.0 KG ein – Punktlandung! Dann Sandras Koffer mit dazu, die Waage pendelt und zweigt 19,0 KG an – Bingo wir müssen nichts umpacken. Dass mein kleiner schwarzer neuer „Fotokoffer“ fast 16 KG wiegt kontrolliert niemand. Die Idee mit diesem kleinen neuen Koffer war gar nicht schlecht und sie ist viel bequemer als die ganze Zeit einen wirklich voll gepackten schweren Rucksack auf den Schultern zu tragen. Ich denke, dass ich das künftig genau so beibehalten werde. Vielleicht kommt dann aber der Fotorucksack in den Koffer. Das trägt sich einfacher und man hat noch Platz für eine Jacke und andere Kleinigkeiten, sehr praktisch!

Die nette Dame fragt uns sogar wo wir sitzen wollen. Ich wünsche mir einen Platz am Fenster auf der linken Seite, irgendwas zwischen Reihe 10 und 13. Und es klappt auf Anhieb, wir bekommen die Plätze 10A und 10B. Meist starten die Flieger in nördlicher Richtung, sitzt man links hat man einen schönen Blick auf den majestätischen Pico del Teide. Ich habe meine kleinen Nikon AW-100 in der Hemdtasche. Die ganzen Piepstöne habe ich ausgeschaltet und so will ich unbemerkt ein paar Bilder und Videos erstellen während wir starten.

Hier ein Handyfoto aus dem HTC-Desire HD…

Es geht zum Gate 29. Eine Weile später wird klar, das Gate hat sich geändert, wir müssen zu Gate 27. Kurz nachdem wir dort eintrudeln geht es schon los mit dem Boarding. Leider können wir nicht direkt in den Flieger marschieren sondern müssen mit dem Bus fahren. Wir bekommen einen Platz im ersten Bus. Als er voll ist, fährt er ein Stück vor und bleibt dann mit geöffneten Türen im Schatten stehen bis auch der zweite Bus startklar ist. Dann geht es quer über das Flugfeld zu unserem Airbus A319. Die Türen öffnen sich und die Menschen stürmen das Flugzeug als gäbe es dort 10 Exemplare des iPad II für 99,- Euro/Stück zu kaufen. Ich stürme mit ihnen die Gangway hinauf. Wir schaffen es mit dem ersten Schwung der Fluggäste in die Maschine. Ich finde einen Platz für meinen großen schweren Fotokoffer! Geschafft, wir sind drin! Meine Notebooktasche muss während des Starts auch nach oben, wir sitzen am Notausgang. Hey super, auch diese Rechnung ist aufgegangen. Wir sitzen nur zu zweit und haben richtig viel Beinfreiheit. So kann man auch mit German Wings fliegen!

Hier ein Handy-Knipsbild meines „Handgepäcks“. In diesem Koffer sind etliche Objektive sowie die D700 und die D7000 – 16 Kilo wiegt der Spaß – ohne Laptop…

Die Maschine startet auf die Minute genau um 12h40, es ist Weihnachten! Ich zücke meine kleine Nikon AW-100 und versuche sie so ruhig wie möglich zu halten, was gar nicht so einfach ist. Nach ein paar Minuten haben wir Teneriffa verlassen und der Pico del Tiede ist außer Sichtweite. Nach dem Sicherheits-Check hat Sandra noch belegte Brötchen und etwas kaltes zu trinken gekauft. So kann man es auch bei German Wings aushalten, man muss es nur wissen! Während die anderen Gäste später ständig in ihrem Handgepäck kramen und nach Geld für Getränke und kleine Snacks suchen, beißen wir genüsslich in unsere mitgebrachten Brötchen.

Hier ein paar Fotos die ich durch das Fenster des Notausganges mit der AW-100 gemacht habe. Die „Originale“ waren blass und hatten einen harten Cyan-Stich – daher habe ich sei ein wenig aufpoliert…

Nach dem Essen hole ich mein neues iPad heraus. Darauf sind noch zwei Filme die ich mir vor der Abreise in Deutschland von einigen DVDs auf das iPad kopiert habe. Dafür gibt es im Apple APP-Store ein kleines nettes Programm, die Qualität ist super und mit meinem BOSE Quiet-Comfort Kopfhörer ist sogar der Ton laut genug – super! Das iPad spielt beide Filme ab, insgesamt laufen sie über drei Stunden. Danach ist die Akku-Ladung noch bei 78%. Das ist wirklich cool, dieses Gerät würde also auch auf einem Interkontinental-Flug mehrere Filme abspielen. Ich denke eine Akku-Ladung würde locker für 8 bis 9 Stunden ausreichen, diese glänzende silberne Flunder ist eine wirklich gute Multimedia-Zentrale für lange Flüge.

Zurück zum Flug, während des Starts und einige Minuten danach ist der Himmel klar und der Pico del Teide wunderbar zu sehen. Später  fliegen wir über ein schier endloses Wolkenmeer. Als wir Spanien erreichen reißen die Wolken auf, die Sicht ist wunderbar und ich beginne mich auf daheim zu freuen. Während dessen denke ich mir, dass es dort unten geniale Strecken für eine wirklich lange Motorradtour geben müsste. Irgendwann würde ich das mal mit einer BMW R1200 GS ausprobieren.

Was man hier vom Flieger aus sieht scheint mir dieser Teil der Weltkarte zu sein.

Wenn ich mich nicht ganz doll verguckt habe ist es genau dieses Gebirge.

Die Ankunft in Köln ist auf die Minute genau pünktlich um 18h15, ich bin beeindruckt. Wie auf Teneriffa gibt es einen Bus-Shuttle zum alten Terminal. Dieses ist inzwischen komplett renoviert und man erkennt es kaum wieder. Unsere Koffer sind nach einige wenigen Minuten da, gleich nebenan gibt es für 1,- € einen Kofferwagen. Nun geht es los in Richtung P3, es ist ein Stück zu laufen und es tut nach dem langen Sitzen richtig gut. Kurz vor dem Übergang zu Terminal 1 ist auf der rechten Seite ein REWE-Markt. Ich passe kurz auf das Gepäck auf, Sandra geht schnell einkaufen. Was für ein toller Service, es ist Weihnachten und wir bekommen hier frisches Brot, Tomaten, Käse, Wurst, alles was das Herz begeht – super!

Nach 10 Minuten Fußweg sind wir am P3. Aus der Ferne hören wir eine Sirene, sie kommt näher. Ein Krankenwagen zischt um die Ecke, ein Polizeifahrzeug gleich hinterher. Als wir oben auf der vierten Ebene bei meiner Dieselrakete sind trifft auch die Feuerwehr ein, was ist hier los?

Schnell ein paar Knipsbilder mit dem Handy…

Auf dem Heimweg hören wir SWR3, die Straßen sind frei, es gibt leichten Nieselregen. Meine Dieselrakete hat 16 Tage gestanden und läuft trotzdem wie ein Uhrwerk. Alles ist problemlos, ein wirklich tolles Auto ist das. Und der Unterschied des inkl. Gepäck und Insassen etwa 2040 Kilo schweren Autos zum leichten Opel Astra ist frappierend. Mein 407 Coupé liegt wie ein Brett auf der Straße, wie hat Tobias es mal genannt – „Eigentlich ist es ein ganz schöner Gleiter“ – das ist er – ich bin wieder daheim!

Als wir daheim eintreffen ist sogar der Parkplatz frei von dem wir losgefahren sind, fast so als wären wir gar nicht weg gewesen. Im Briefkasten findet ich viele liebe Weihnachtsgrüße, was für eine schöne Überraschung.

Hier nochmals vielen Dank für all die lieben Grüße!

So, nun werden die Koffer ausgepackt, die Wäsche gewaschen und dann geht es an den Jahresabschluss – wer „selbständig ist“ ist selbst ständig tätig und wenn es nur ein Artikel für den BLOG ist :-)

Frohe Weihnachten!

Kurzer Nachtrag:

Nach den Erfahrungen vom letzten Jahr wollte ich eigentlich niemals wieder mit German Wings fliegen. Aber dieser Flug war wirklich völlig problemlos und pünktlich. Wir konnten diesmal ganz toll sitzen, direkt am Notausgang, es war wirklich super. Dass es kein Board-Entertainment gibt, nicht einmal Musik, das konnten wir verschmerzen, ich hatte ja mein iPad dabei. Letztlich könnte man sagen:

Ich habe mich mit German Wings ausgesöhnt und würde ihnen nach dieser Erfahrung jederzeit wieder ein Chance geben.


Nikon D7000 – Leichtes Gepäck für schöne Wanderungen

Tag 13 – Wandern im Teno-Gebirge

Als der Wecker klingelt ist es für mich eigentlich noch viel zu früh, aber es hilft ja nicht. Duschen, anziehen, frühstücken, Fotorucksack AUSPACKEN und los geht es. Um 9h50 treffen wir uns mit Wolfgang in San Juan de la Rambla. In meinem Fotorucksack ist die D7000 mit  Batteriegriff und dem neuen AF-S VR 16-85mm. Außerdem habe ich nur noch das neue AF-S 2.8/40mm Macro dabei. Es ist „knackscharf“ und vielleicht kann ich es für ein paar Details einsetzen. Ansonsten ist nur etwas zu Essen und zu trinken dabei. Ach ja, mein kleines Manfrotto Carbon-Stativ und zwei Wanderstöcke habe ich noch eingepackt.

Später am Abend werde ich bemerken, dass ich das Macro-Objektiv wieder einmal nicht benutzt habe. Auch das Stativ wird während der Wanderung im Auto bleiben, die Wanderer sind einfach immer so zügig unterwegs, da ist einfach keine Zeit für ausgiebige Kameraschwenks oder HDR Bilder. Sie wollen wandern und ich will fotografieren, eigentlich passt das nicht zusammen. Letztlich laufe ich weit abgeschlagen der Gruppe hinterher und habe trotzdem kaum Zeit mal ein Bild in Ruhe zu komponieren. Alles wird nur schnell aus dem Handgelenk geknipst. Aber, nach der Wanderung kenne ich wieder einen mir bislang unbekannten wirklich schönen Teil der Insel und das ist für spätere Reisen auch etwas wert :-)

Wie dem auch sei, Sandra und ich sind pünktlich am Treffpunkt und Wolfgang kommt eine Minute später auch schon angefahren. Ich steige bei Wolfgang ein, Sandra klettert auf den Fahrersitz unseres Mietwagens und los geht die Fahrt. Sandra fährt in Richtung La Orotava, es steht mal wieder ein Ausritt durch die Kanarische Bergwelt auf dem Programm.

Wolfgang und ich treffen uns etwas später in Teno Alto mit den anderen Wanderern. Sie sind fast alle pünktlich. Heute hat der Wanderboss Heinz sogar die Route vorbereitet. Ein anderer Wander-Chef ist diese Route vor einigen Tagen abgelaufen und hat sie mit einem GPS aufgezeichnet und im Internet verfügbar gemacht. Wolfgang hat die GPX-Datei auf einem neuen Garmin GPS. Damit sollte nichts schief gehen. Die Route ist etwa 7,5  Kilometer lang und hat 240 Höhenmeter unterschied, das sollte problemlos zu schaffen sein.

Vom Restaurant in Teno Alto geht es die Straße entlang die ich vor ein paar Tage gemeinsam mit Sandra mit dem Auto gefahren bin. Aber schon nach ein paar Metern biegen wir rechts ab und gehen eine wirklich schöne Runde durch die einsame Bergwelt des Teno-Gebirges. Immer wieder kommen wir an tollen Aussichtspunkten vorbei, die Blicke auf den Pico del Teide sind wirklich famos. Leider steht die Sonne noch sehr hoch, zwei bis drei Stunden später wäre das Licht für schöne Fotos viel viel besser. Aber ich kann es mir heute leider nicht aussuchen.

Am Ende der Wanderung gibt es im einzigen Restaurant von Teno Alto (Los Bailaderos) etwas zu essen. Das Essen schmeckt gut und es ist preiswert. Es gibt Garbanzas und frittierte Kartoffelspalten wahlweise mit Ziege oder anderen Fleischsorten. Wolfgangs Hund Schröder freut sich später über die vielen übrig gebliebenen Knochen :-)

Etwas eine Stunde später treffen wir uns wieder ins San Juan de la Rambla mit Sandra. Nun heißt es wieder Abschied zu nehmen und die Autos zu tauschen. Als wir auf unserer kleinen Finca eintreffen steht die Sonne schon tief. Man könnte schnell die D700 einpacken und noch irgendwo hin flitzen, aber eigentlich haben wir keine Lust mehr und freuen uns auf einen ruhigen Abend. Heute ist Donnerstag der 22. Dezember 2011, am Sonntag geht es schon wieder zurück nach Deutschland. Dort ist es kalt und regnerisch, daran mag ich derzeit gar nicht denken. Heute während der Wanderung war es wunderbar warm und ich war die ganze Zeit über ohne Jacke in einem leichten Wanderhemd mit kurzen Ärmeln unterwegs, einfach wunderbar!


Nikon D700 – HDR mit dem AF-S VR 4/16-35mm

Tag 12 – Wandern bei Mesa del Mar

Es ist der Nachmittag des zwölften Tages. Um 16h treffen wir uns mit Karin und Wolfgang an der Autobahnabfahrt Tacoronte. Gemeinsam geht es weiter nach Mesa del Mar. Vorgestern haben wir vom Mirador in El Sauzal schon den Strand und die tollen Felsen bei Mesa del Mar in der Ferne bewundern können, heute können wir sie uns aus der Nähe anschauen. Nun war ich schon sooo oft hier und kenne diesen Ort noch nicht. Aber es ist nicht der einzige Ort den ich hier noch nicht kenne. Teneriffa, klein wie sie ist, ist diese Insel doch ein Mikrokosmos. Will man sie wirklich erkunden muss man hier leben, so wie Karin und Wolfgang, so wie Heinz der Wanderboss und die vielen anderen Menschen die wir hier in den letzten Jahren kennen gelernt haben.

Der Weg hinab ans Meer ist mal wieder abenteuerlich, die Straßen sind hier so eng und steil, es ist für mich jedes Mal ein kleines Abenteuer. Die Beule an unserem fast neuen Opel Astra ließ sich übrigens ganz einfach mit der Hand herausdrücken. Einfach unter die Stoßstange legen und wirklich feste drücken. Da machte es dann „Plopp“ und weg war sie wieder. Nun sind nur noch ein paar ganz kleine Schrammen zu sehen. Genau diese Ecke war schon etwas beschädigt als wir das Auto am 10. Dezember in Empfang genommen haben. Nun lässt sich kaum noch ausmachen welche Schramme schon da war und welche von unserem kleinen Zusammenstoß mich Michael aus Irland stammt.

Am Meer angekommen gibt es einen großen Parkplatz, wir schultern unser Fotogepäck und los geht es. Eigentlich sollte ich lieber sagen ICH SCHULTERE MEIN FOTOGEPÄCK!  Sandra hat heute auf eine Kamera verzichtet, Wolfgang hat seine kleine in Neuseeland ausgiebig getestete kleine Panasonic dabei, ich bin mit der D700 der D7000 einem Stativ, dem 15-35mm, dem 16-85mm, 1.4/50mm, 24-85mm, 70-200mm und und und und unterwegs. Ächz – warum nur?

Wirklich zu beantworten vermag ich es nicht. Während ich schleppe uns schwitze erzählt mir Wolfgang, dass die spiegellosen Kameras inzwischen Asien und die USA erobert hätten, das gab es vor kurzer Zeit auf einer Foto-Webseite zu lesen. Nur die komischen Leute in Europa wollen noch den schweren Krempel schleppen, alles nur wegen 3% mehr Bildqualität… Na, vielleicht bin ich auch einer dieser komischen Typen?? Wie dem auch sei, ich mag diese großen Kameras mit all ihren Möglichkeiten wirklich sehr. Man hat Zugriff auf fast alle Parameter der Bilderstellung, man hat einen optischen Sucher mit extrem hoher Auflösung und kann alles was die Kamera machen soll selbst bestimmen. Wenn man nur will ist alles wie damals als man mit 12 Jahren seine erste Spiegelreflex-Kamera in Händen hielt. Ich finde es cool und mir machte es wirklich Spaß damit so kreativ wie möglich zu arbeiten.

Nach einer netten kleine Wanderung erreichen wir ein kleines Straßencafé. Dort sitzen die Fischer die sich hier den Tag vertreiben. Ihre Fische haben sie in den frühen Morgenstunden gefangen, jetzt spielen sie Karten, trinken und lachen. Ein entspanntes nettes Völkchen ist das hier.

Wir gesellen uns dazu, es gibt kanarischen Café von Leche, die Sonen scheint und wir sind im Urlaubsmodus. Etwa eine Stunde später schickt die Sonne sich an uns wieder einmal für etwa 12 Stunden zu verlassen. Mit all meinem Fotokrams geht es ein paar hundert Meter weiter auf einen kleinen Vorsprung aus Lava welche vor hunderten oder tausenden von Jahren auf dem Weg ins Meer erkaltet ist. Heute ist sie ein wenig glitschig und überall gibt es kleine Pfützen die kräftig nach „Meer“ riechen.

Wolfgang und sich fotografieren um die Wette. Er mit der kleinen aber feinen Panasonic, ich mit der Nikon D700, dem AF-S VR 4/16-35 und einem B&W 8x Graufilter. So erreiche ich bei ISO 100 relativ lange Belichtungszeiten, welche die Brandung des Meeres in unwirkliche weich verwischte Wellen auflösen.

Nach hunderten von Bildern ist es dann dunkel geworden. Es geht zurück zum Auto, ein schöner Tag war das. Morgen geht es dann ganz früh zum Wandern ins Teno-Gebirge. Sandra geht mal wieder zusammen mit Karin bei Manolo reiten. Wolfgang und ich machen derweil etwas „vernünftiges“ :-)

Hier noch einige erste Bilder der abendlichen Fotosession. Alle Bilder sind 1000 Pixel breit, also einfach anklicken, dann wird es deutlich größer. Alle Fotos sind mit der Nikon D700 und dem Nikon AF-S VR 4/16-35mm und einem B&W 8x Graufilter gemacht. Der Graufilter ermöglicht längere Belichtungszeiten, die Farben verändert er nicht wirklich. Der Berg im Hintergrund ist wieder einmal der Pico del Teide, Spaniens höchster Berggipfel!!

 


Tag 12 – La Casa de Dios

Als Sandra mich weckt ist es kurz nach 8h – „Du wolltest doch heute früh raus und diese Ruine fotografieren?“ Ok, aber unter die Dusche und los in Richtung Los Realejos. Beim Mirador San Pedro wende ich meinen Mietwagen und parke am Mirador gleich neben dem alten defekten Fernrohr.

In aller Ruhe baue ich mein großes BENRO Stativ auf, das Casa de Dios liegt noch im Schatten. Als ich bereit bin zeigt die Uhr etwa 9h, es ist noch viel Zeit bis die sich die ersten Sonnenstrahlen von oben rechts in der tollen Ruine verirren werden.

Während ich auf das „magische Sonnenlicht“ warte fällt mir weit draußen ein Fischer auf. Also schnell den Teleconverter an das 4/200-400mm und schon kann ich ihn mit der D7000 filmen. Später bin ich überrascht wie gut das sogar aussieht.

Dann ist es fast soweit, gern hätte ich später eine kleine Zeitrafferaufnahme die zeigt, wie die Sonne langsam aber sicher Besitz von der alten Ruine ergreift. Auch wenn es fast windstill ist, so vibriert die D700 mit dem großen schweren Teleobjektiv bei jedem Windhauch ganz leicht. Ein Stativ ist eben niemals stabil genug…

Auch der eingebaute VR kann hier nicht helfen. Alles was hier helfen würde wäre eine Querstrebe von Kameraunterseite zu einem der Beine des Stativs. So etwas gibt es von Manfrotto, es sieht blöd aus und ich unpraktisch, aber manchmal geht es nicht ohne! Leider habe ich all das nicht dabei und so bleibt nur die Hoffnung, dass ich die leicht verwackelten Video-Sequenzen später mit iMovie oder MAGIX Video-Deluxe stabilisieren kann. Mal sehen…

Um kurz nach 10h30 ist die Show vorbei und ich habe meine Fotos „im Kasten“. Witzig waren die vielen Touristen die immer mal wieder aus Bussen hinter mir ausgeströmt sind. Viele von ihnen haben das Objektiv bewundert und dann überlegt was ich denn wohl fotografieren will. Lediglich eine junge Frau hat es kapiert und schnell ihr Tele an ihre CANON montiert. Aber als sie wieder abfuhrt war das Casa de Dios noch gar nicht im „richtigen Licht“ zu sehen.

Ein deutscher Tourist hat mich sogar gefragt ob ich Privatdetektiv sein und mit diesem riesigen Teleobjektiv jemanden observieren würde. Leute gibt es, ich denke er hat zuviel SAT-1 und RTL geschaut…

Zurück auf unserer kleinen Finca gibt es ein kleines Frühstück und während ich dies hier schreibe sonnt Sandra sich draußen auf der Terrasse. Das Leben kann schön und entspannt sein, ganz besonders auf der Finca San Juan bei Los Realejos :-)

Hier ein Beispielfoto aus der Nikon D700 mit dem Nikon AF-S VR 4/200-400 und Teleconverter Nikon TC-17E II.


Nikon D700 – Tierfotografie mit AF-S VR 4/200-400mm

Tag 10 – Auf der Flucht vor dem Sturmtief

Der Wetterbericht verheißt für heute nicht viel gutes. Ein kräftiger Nordwind soll schwere Wolken mit sich bringen, für die Nordseite der Insel ist Regen angesagt. Was tun, daheim auf der Finca im Trockenen sitzen und abwarten bis es vorbei ist? Oder einfach rein ins Auto und mal schauen ob sich ein sonniges Eckchen auf dieser doch recht großen Insel finden lässt? Wir entschließen uns zur „Flucht nach Vorn“ oder besser gesagt „Auf nach Süden“.

Auf der Höhe von La Orotava beratschlagen wir uns kurz. Wollen wir eine halbe Stunde oder länger im täglichen Stau vor La Laguna stehen oder fahren wir über die Berge auf die andere Seite der Insel? Wir entscheiden uns gegen den Stau, den haben wir ab Januar in Deutschland wieder zur Genüge. Also runter von der Autobahn und auf ins Gebirge. Oberhalb von La Orotava halte ich kurz an und montiere die kleine GoPro auf die Windschutzscheibe. Es geht weiter, an einem Aussichtspunkt halten wir mal an um die GoPro zu kontrollieren. Und siehe da, das Unterwassergehäuse ist von Innen wieder einmal total beschlagen. So ein Mist, fährt man mit dem Ding weite Strecken bergauf so ändern sich die Temperaturen mitunter wirklich stark und damit kommt die kleine Kamera im geschlossenen Gehäuse nicht klar. Es gibt kleine Streifen aus Silica-Gel, diese könnte man in das Gehäuse legen um die Feuchtigkeit aufzunehmen. Aber die haben ich nicht! Alternativ könnte man eine offene Rückwand verwenden, aber die habe ich auch nicht dabei! Also bleibt nur alle paar Minuten anzuhalten, das Gehäuse zu öffnen und die Linse mit einem Stück Taschentuch zu trocknen. Das ist lästig und nervig, aber es geht leider nicht anders.

Der Weg durch die Berge und die Canadas del Teide zieht sich schier endlos dahin. Als wir unterhalb von Arona am Jungle Parque eintreffen ist es schon fast 11h. Der Park öffnet um 10h und schließt  um 16h30. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 24 Euro pro Tag. Innerhalb des Parks gibt es viele Tiere zu sehen, man kann meist gut fotografieren und für das Leibliche Wohl wird auch gesorgt.

Heute habe ich endlich das dicke Nikon AF-S VR 4/200-400mm dabei. Dieses Monstrum habe ich nur für diesen Tag eingepackt. Weil ich dieses Ding mitnehmen wollte musste ich mir einen neuen Handgepäckkoffer kaufen und ihn mit der „dicken Linse“ und anderen Objektiven bestücken während der Fotorucksack mit allem nicht ganz wichtigen Zubehör im Koffer transportiert wurde.

Heute ist also endlich der Tag der Tag, heute ist „Telephoto-Day“!!

Später daheim auf unserer Finca habe ich fast 3.000 Bilder mit der D700 und etwa 100 Bilder mit der D7000 geschossen. Mit der D7000 und dem dicken Tele habe ich einige Video-Sequenzen in echter Blue-Ray-Qualität aufnehmen können. Eine Symbiose aus D700 und D7000 wäre genau DIE KAMERA für mich. Mit ein wenig Glück wird es sie zu meinem nächsten Geburtstag ja schon geben. Im April ist die neue Nikon D800 vielleicht endlich da, mal abwarten…

Solange sie nicht da ist, muss ich mit zwei Gehäusen hantieren, ständig wechseln und habe ständig Probleme mit Staub auf den Chips der Kameras. Zwar haben sie eine automatische Staubentfernung via Ultraschall. Aber diese Staubentfernung funktioniert meist nur sehr ungenügend. Sind die Staubpartikel ein wenig widerspenstig, so bleiben sie einfach auf dem Chip haften, ganz gleich wie stark er sich auch schüttelt. Oft wird an der Nikon D3 bemängelt, dass der Chip den Staub nicht abzuschütteln vermag. Aber mal ganz ehrlich, so wirklich gut funktioniert das eh nicht und wenn man sowieso den Chip putzen muss, dass braucht man auch keine Ultraschall-Schüttelfunktion :-)

Daheim fallen mir immer wieder Staubkörner in den Bildern auf, besonders bei den Fotos auf denen man fliegendes Federvieh vor hellen Wolken sehen kann. Wirklich ärgerlich, aber ich habe heute ausschließlich im RAW-Format fotografiert und ein aktuelles „Staubkorrektur-Bild“ habe ich auch. Also kann ich später daheim in aller Ruhe mit Nikon Capture das eine oder andere RAW-Bild öffnen und mal schauen wie gut das automatische Retuschieren der Staubpartikel funktioniert.

Für heute bin ich jedenfalls erst einmal ziemlich froh und geschafft…

Ach ja, Regen habe wir keinen gehabt! Der Pico del Teide ist fast 4.000 Meter hoch und der Jungle Parque bei Aroma liegt bei Nordwind in seinem Windschatten. So haben wir zwar den ganzen Tag über Wolken gesehen, aber irgendwie nur um uns herum :-) Auf dem Rückweg hat es bei La Laguna ordentlich geschüttet, aber das war gar kein Problem, nun ist unser Mietwagen endlich wieder sauber :-)


Nikon D700 – Sterne fotografieren

Tag 9 – Schwere Wolken – Keine Fotos

Als ich wach werde bin ich allein, die Uhr auf dem Nachttischchen neben mir zeigt 8h50. Im Bad dröhnt ein Fön, Zeit aufzustehen! Kurz drauf gibt es wieder ein famoses Frühstück. Es ist wieder Sonntag, also gibt es Weißwürstchen mit süßem Senf und Brezeln – super! Danach etwas Süßes, Kaffee und Sekt, so kann der Tag beginnen.

Später finde ich auf meinem Telefon eine SMS von meinem deutschen Mobilfunk-Provider:

Sie haben 80 Prozent des Daten Roaming Limits erreicht. Für weitere Datennutzung in der EU nach Erreichen des Limits geben Sie bitte *142# in Ihr Endgerät ein.

Mein aktueller Tarif „Reisevorteil Plus“ enthält ein gewisses Datenvolumen, wenn ich mich nicht irre sind es 300 MB zum Preis von 50 Euro. Nach Erreichen dieses Limits wird der Datenverkehr abgeschaltet. Wie ich mit einige wenigen BLOG-Einträgen schon bei 300MB / 100 * 80 = 240MB angekommen bin ich mir höchst schleierhaft. Ich denke, da Thema „Datentelefonie im Ausland“ wird auch innerhalb der EU noch für Jahre ein leidiges kostspieliges Thema bleiben.

Später am Abend gebe ich dann *142# ein und drücke auf „Anrufen“. Einen kurzen Augenblick später zeigt mein Telefon diese Meldung an „Ihr Datenlimit wurde aufgehoben“. Ok, ab jetzt kann es ggfs. so richtig fies teuer werden!

Ab jetzt heißt es also „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!“ Auf meinem Android-Telefon habe ich das kleine APP „NetCounter von Cyril Jaquier“ Es zeigt mir derzeit an, dass ich während der letzten 7 Tage 107,78 MB verbraucht habe. Das ist deutlich weniger als 240MB – oder? Heute ist der neunte Tag auf Teneriffa, während der ersten beiden Tage habe ich meine Telefon gar nicht benutzt. Also entweder habe ich mich verrechnet, das Programm hat einen Fehler oder mein Mobilfunk-Provider „bescheißt“ – was ich eigentlich nicht glauben kann. Ich denke eher, dass es beim Datenvolumen um Down- und Up-Stream geht und dass das kleine APP ggfs. nicht beide „Richtungen“ aufzeichnet.

Okay, zurück zum Thema des Tages: Am Himmel künden schwere Wolken eine kleine Schlechtwetterperiode an. Was tun? Egal, im Augenblick scheint die Sonne, also ab auf die Liege und etwas Sonne tanken. Erst gegen Mittag haben wir Lust etwas zu unternehmen. Mit dem Auto geht es zum Alcampo, dem großen Einkaufszentrum bei Puerto de la Cruz. Während ich durch die Elektronik-Abteilung schleiche kauft Sandra Ersatz für ihre zerbrochene Haarspange. Ich studiere ein wenig die Preise und muss erneut feststellen, dass es kaum einen Unterschied macht. Es lohnt sich nicht irgendwelche Fotosachen hier zu kaufen. Teilweise werden sogar Auslaufmodelle zu Preisen angeboten die in Deutschland längst überholt wären. In Las Vegas wäre es etwas anderes, dort würde es sich ggfs. lohnen ein wenig Zubehör für Notebook, Camera & Co. zu erstehen, hier auf Teneriffa lohnt es eher nicht.

Klar kann man in Puerto de la Cruz an der Promenade bei einem der vielen „Foto-Inder“ auf das eine oder andere Schnäppchen hoffen. Aber was dort angeboten wird ist in der Regel spezielle „Touristen-Ware“. Artikel für Leute die damit nach Hause fliegen und erst dort bemerken, dass etwas nicht ganz ok ist, oder dass der Artikel vielleicht sogar schon benutzt oder nicht ganz vollständig ist. Also lieber die Finger davon lassen!

Nach mehreren Stunden im Alcampo telefonieren wir kurz mit Wolfgang und Karin und verabreden uns zum Eis am Mirador bei El Sauzal. Dort angekommen ist es schwer bewölkt. Meine D7000 lasse ich einfach im Kofferraum. Lediglich den kleinen ZOOM H2 und meine GoPro auf der „Eieruhr“ nehme ich mal mit. Am Mirador ist ein rostiges altes Gerüst. Dort wurden einst Waren mit einer Winde an Seilen vom Meer hinauf transportiert. Heute ist es nur noch ein rostiges Relikt aus alten Zeiten. Aber es ist aus Eisen und meine Eieruhr hat auf der Unterseite einen Dauermagneten. So haftet meine kleine Kamera ganz prima an diesem Gerüst. Ich lasse sie mal eine halbe Stunde vor sich hin filmen. Dann noch eine etwas andere Position und plötzlich spüre ich die ersten Regentropfen. Also ab ins Auto. Ein paar Minuten später ist der Regen schon wieder Geschichte und Wolfgang und Karin sind auch schon da.

Unten am Mirador gibt es eine kleine nette Eisdiele. Ich freue mich jetzt auf einen leckeren Krokant-Becher! Während wir schmausen und plauschen gehen erneut ein paar Regentropfen nieder, aber wir rücken unter den Sonnenschirmen etwas zusammen, alles gar kein Problem. Gegen 17h verabschieden wir uns und fahren in Richtung Monasterio. Dort finden wir auch gleich einen Tisch und der Oberkellner empfiehlt und das frische Spanferkel mit Salat, kanarischen Pellkartoffeln und Apfelmus. Dazu ein großes Bier und schon bin ich der glücklichste Mensch auf Erden – ist doch ganz einfach.

Diese enorme Köstlichkeit runden wir mit einer Crema Catalana und einem Glas Calvados ab. Alles zusammen kostet knapp 60 Euro.

Daheim auf unserer Finca ist der Himmel wieder klar und ich versuche mich mal an ein paar Sternenbildern mit der Nikon D700 und dem neuen AF-S 1,4/50mm. Bei echt hohen ISO-Werten, Blende 1,4 und 4s gelingen Bilder mit nicht verwischten Sternbildern. Doch sie sind dann doch etwas verrauscht und eine Vignettierung der Bildränder ist auch ganz deutlich sichtbar. Bei Blende 2,8 ist die Vignettierung kaum noch sichtbar, steigert man die Belichtungszeit auf etwa 8 Sekunden sind bei ISO 16.000 noch ganz passable Sternenfotos möglich.

Gern hätte ich ein paar Fotos der Milchstraße, wenn ich nur wüsste wo sie ist!! Hoch oben auf in 2250 Metern Höhe am Fuße des Pico del Teide sollte es bei klarem Himmel mit dem AF-S 4/200-400 und meinem stabilen BENRO Stativ eigentlich irgendwie gehen. Mit dem 50mm Objektiv entstehen eigentlich nur Fotos die eine relativ gleichmäßige Verteilung heller Punkte zeigen. Nicht wirklich schön sieht das aus. Aber wo ist die Milchstraße? Ich versuche es mal mit Google Skymap, aber das will auch nicht so richtig klappen.

Heute ist Sonntag und in 7 Tagen geht es leider schon wieder zurück nach Deutschland. Eigentlich ist jede Reise immer viel zu kurz. Es wäre ein echter Traum mal ein halbes Jahr oder länger um die Welt reisen und sich gänzlich der Fotografie und der Kommunikation mit Land und Leute verschreiben zu können. Aber bis das klappt muss man wohl in Rente sein oder einen reichen Sponsor finden.

Falls diese Zeilen von einem potentiellen reichen Sponsor gelesen werden sollten, ich wäre bereit täglich zu berichten und viele schöne Geschichten und Fotos zu veröffentlichen! Entsprechende Spendenquittungen würde ich natürlich auch gern ausstellen :-)

Okay, jedenfalls geht wieder ein Tag zu Ende und es ist wieder an Tag an dem weder eines meiner beiden Teleobjektive, noch der Teleconverter, die AW-100 oder sonstiges Fotozeugs benutzt worden wären…

Eigentlich sollte ich mal mit einer Packung frischer Rollfilme, einer 500er Hasselblad und einigen wenigen Objektiven hierhin reisen. Am Ende würde vielleicht sogar mehr schöne Fotos entstehen als mit all dem digitalen Ballast den ich derzeit mal wieder mit mir herum schleppe. Na mal sehen, vielleicht im nächsten Jahr :-)

Das war also Tag 9 – man könnte ihn so zusammenfassen: „Größtenteils harmlos!“

Hier noch zwei Beispiel des Nachthimmels über unserer kleinen Finca – gesehen durch ein 50mm Objektiv. Man sieht ja echt viele Sterne, aber wirklich schön sieht da eigentlich nichts aus… Die Bilder sind übrigens wie immer 1000 Pixel breit – also einfach anklicken um sie in der „1000er Auflösung“ zu sehen.


Nikon D7000 – Wandern mit dem Wanderboss

Tag 6 – Wandern mit dem Wanderboss

Als Sandra das Licht anknipst ist es 7h. Ich frage sie ob sie gut geschlafen hat. Es gibt erst einmal einen Anschiss, weil ich zwar den Wecker in meinem Telefon korrekt auf 7h gestellt habe, das Telefon aber noch in der falschen Zeitzone unterwegs ist. Daher hat es morgens um 6h im Wohnzimmer vor sich hin geweckt. Wie fast immer schlief ich so tief und fest, dass ich von der Show nichts mitbekommen habe. Ok, schnell anziehen und den Fotorucksack zusammen stellen. Von meinen letzten Erfahrungen mit dem Wanderboss weiß ich, dass dieses Wanderungen manchmal ziemlich ausarten können. Daher ist für heute ein ganz kleines Fotogepäck angesagt. Aus dem Rucksack fliegt einfach alles raus. Nur die D7000 mit 16-85mm, Batteriegriff und Polfilter dürfen darin bleiben. Zusätzlich gibt es drei kleine Flaschen Wasser, einen Apfel und zwei belegte Brötchen. Ein Taschenmesser ist auch dabei, man kann nie wissen was passiert. Und nach meiner Erfahrung als ich mich vor ein paar Monate in Utah im Blue Canyon versehentlich mitten in der Wildnis ausgesperrt habe, liebe ich dieses Schweizer Messer über alles. Vielleicht hat es mir damals in der Kälte neben meinem SUV den „Arsch gerettet“. Wie dem auch sei, ich habe es gern bei mir :-)

Kurz bevor es losgeht telefonieren wir noch kurz mit Karin und Wolfgang. Wir planen um, ich setze Sandra mit dem neuen Opel bei Karin und Wolfgang ab. Sie fahren mit den Opel zu Manolos Reiterhof und Wolfgang und ich mit seinem bunten Peugeot zum Treffen mit den anderen Wanderern.

Als wir am Treffpunkt ankommen ist dort niemand außer uns. Nach und nach trudelt sie alle ein. Die Wiedersehensfreude ist groß und es dauert eine Weile bis klar ist wer in welchem Auto mitfährt und wem heute nicht nach einer Wanderung zumute ist.

Dann geht es los! „Teppich Werner“ hat den Wanderboss auf dem Beifahrersitz. Werner quält seinen großen Lieferwagen die Berge hinauf, dass es nur so kracht. Wir sind Auto Nummer zwei. Der Diesel in Wolfgangs Bipper heult und dröhnt, die Automatik weiß gar nicht wohin sie schalten soll und bleibt gleich im ersten Gang. Am Horizont wird „Teppich Werner“ langsam kleiner. An einigen markanten Stellen hält er an, ein kurzer Blick nach hinten und weiter geht die Raserei durch die steilen engen Straßen. Zwischendurch schaue ich mal in den Rückspiegel, es ist niemand mehr hinter uns. Teppich Werner hat seine Wanderfreunde erfolgreich abgehängt. Mir kommt es vor wie „Pimmelfechten unter Rentnern“.

Nach einer Weile erreichen wir einen wirklich voll schönen einsamen Platz zwischen zwei Weinbergen. Aber von den fünf Autos sind nur noch zwei Autos übrig. Etwas später kommt ein drittes Auto dazu. Wir warten, aber wir bleiben zu dritt. Die Telefone haben hier oben keinen Empfang, Wolfgangs neues GPS zeigt etwa 500 Höhenmeter. Auto Nummer 3 macht also kehrt um die anderen Wanderer zu suchen. Nach einer Viertelstunde kommen sie jedoch allein zurück. Also alle wieder rein in die Autos und wieder runter ins Tal, nach einer kurzen Ehrenrunde geht es wieder bergauf, diesmal zu einem anderen Platz der auch wirklich schön ist. Wir parken die drei Autos neben einem kleinen Brunnen. Dort steht ein Canario mit seinem Auto und füllt viele viele Wasserkanister ab. Der ganze Kofferraum ist voller Trinkwasser.

Auch hier kein Empfang, Auto Nummer 3 fährt erneut den Berg hinab, wir sind jetzt etwa 700 Meter hoch. Nach einer ganzen Weile kommen sie zurück. Es gab ein kurzes Telefonat mit den „Anderen“. Die Verbindung war denkbar schlecht und niemand konnte erklären wo wir jetzt sind. Die „Anderen“ haben sich darauf hin entschlossen einen kleinen Spaziergang zu machen und danach ein wenig Shoppen zu gehen. Später werde ich mir wünschen bei Ihnen gewesen zu sein…

Es geht los, alle zücken ihre Wanderstäbe, das Team setzt sich in Bewegung. Teppich Werner und einer der anderen Wanderer übernehmen die Führung. Sie legen ein ordentliches Tempo vor. Keiner von ihnen hat überflüssiges Gepäck dabei und sie wandern ein- bis zweimal die Woche. Immer wenn ich kurz stehen bleibe um ein Foto zu machen verliere ich den Anschluss. Letztlich latsche ich einsam und allein hinterher. Kojak würde sagen „Entzückend“. Am Vorabend habe ich vergessen den Akku der D7000 aufzuladen, die Kamera zeigt als „Restkapazität“ nur noch „einen Balken“. Nach den ersten Bildern wird das Batteriesymbol im Sucher sogar rot dargestellt. Mir kommen Zweifel ob es sinnvoll war die D7000 überhaupt mitzunehmen. Daheim auf unserer Finca liegt die kleine leichte Nikon AW-100 in einer Schublade und wartet auf das erste Foto! Die kleinen Nikon P7100 habe ich daheim gelassen. Auch ohne diese Kamera habe ich vier verschiedene Ladegeräte im Gepäck. Wie schön wäre es, wenn es ein universelles Ladegerät für alle Akkus dieser Welt geben würde…

Der Weg ist steil aber schattig. Es geht durch schöne Wälder, von einer Finca zur nächsten. Immer wieder frage ich mich wie man hier oben in der Wildnis eine Straße betonieren und kleine einfache Häuser bauen konnte. Aber irgendwie ging es wohl. Mitten in einer Finca geht es dann steil bergauf. Der Boden ist rutschig und das Laub liegt hoch. Die Gruppe ist weit weg als ich höre wie sie mir zurufen ich solle unten bleiben. Es war alles nur ein großer Spaß, eine Sackgasse. Und so wird es weiter gehen. Statt einer gut geplanten Wanderung geht es steil bergauf, querfeldein, zurück zur „Straße“ und wieder weiter. Unser Ziel erreichen wir letztlich nicht, es liegt auf der anderen Seite einer tiefen Schlucht. Aber dafür bin ich nass geschwitzt, mehr als 540 Höhenmeter zehren an meinen Kräften. Gut, dass ich ein trockenes zweites Hemd dabei habe!

Nach einer kleinen Pause machen wir uns an den Abstieg. Meine beiden Brötchen habe ich aufgegessen, der Apfel ist weg und eine Flasche Wasser ist leer. Hätte ich darauf vertraut, dass wir zu einem netten kleinen Lokal aufsteigen, ich wäre nun ziemlich verloren. Das Batteriesymbol der D7000 leuchtet noch immer rot, aber sie macht ein Bild nach dem anderen. Zur Sicherheit ist ja auch noch ein zweiter Akku innerhalb der Kamera dabei. Meine D7000 ist so eingestellt, dass sie zuerst den Akku des Batteriegriffs „entleert“  und erst dann auf die interne Batterie zugreift. Ich habe also keine echte Sorge, dass mir der Strom ausgehen wird. Ein wenig dumm ist es, dass der Ladezustand der internen Batterie nur angezeigt wird, wenn der Batteriegriff nicht montiert ist. Will man sehen wie viel Strom die „Reserve-Batterie“ noch hat, muss man die Kamera abschalten, den Batteriegriff abschrauben und sie dann wieder einschalten. Alternativ könnte man wahrscheinlich über eine Menü-Funktion die Reihenfolge für die Nutzung der Batterien umkehren.

Wie dem auch sei, der Abstieg ist ebenso steil wie der Aufstieg. Immer wieder rutsche ich auf den losen Steinen aus und kann mich nur halten weil ich meine Wanderstöcke dabei habe. Diese Dinger sehen zwar ein wenig blöd aus, aber sie sind heute wirklich Gold wert!

Teppich Werner und seine Kumpels scheinen gar nicht müde zu werden. Immer wenn ich mal ein Foto mache verschwinden sie weiter unten im Wald. Eine großartige Wanderung ist das und dann beginnt auch noch das rechte Knie seine Funktion einzustellen. Jeder Schritt tut weh. Die Jahre am Schreibtisch machen sich bemerkbar. Langsam humple ich der Gruppe hinterher bis wir schließlich die Autos erreichen. Endlich geschafft! Eines der „Anführer“ meint am Auto dann noch „Also mir geht es jetzt so gut, ich könnte den ganzen Weg jetzt locker noch einmal laufen!“. Na prima, das klingt nach einem richtig guten „Gruppenverständnis“ :-(

Ein paar Minuten später sitzen wir in einem echt urigen Restaurant mitten in einem Weinberg. Es ist fast wie ein Tunnel aus rostigen Eisenstäben der rundherum mit Weinreben bewachsen ist. Es gibt Garbanzas, hausgemachte Pommes Frites und Kaninchen vom Grill. Das entschädigt für die Strapazen. „Teppich Werner“ gibt die Bestellung in fließendem Spanisch auf. Ich verstehe nur einige wenige Bruchstücke. Er bestellt ein Steak (Solomio) und Kichererbeseneintop (Garbanzas). Irgendwas mit Salat und Pommes Frites (Papas fritas) ist auch noch dabei.

Wolfgang bestellt „Cornejo“ – ich glaube das ist Kaninchen. Als der Kellner mich anschaut sage ich nur „Si Cornejo“. Dann plötzlich eskaliert die Bestellung am anderen Ende des Tisches. Dort platzt es aus seinem der anderen Wanderer heraus „Ich will aber auch Garbanzas!!!“ Richtig laut wird er und der Keller schaut verwirrt in die Runde. „Teppich Werner“: „Aber ich habe doch drei Portionen Garbanzas für alle bestellt!“ „Ja aber ich will sie als Hauptgericht und dazu einen Salat!“ „Die Dame neben mir will auch Garbanzas aber vegetarisch!“ Manchmal ist es mit der Deutschen Einheit nicht so einfach…

Schließlich scheint der Kellner alles verstanden zu haben und es kehrt wieder Ruhe ein. Kurze Zeit später gibt es einige kleine grüne Bierfläschchen mit dem Aufdruck „Carlsberg“ – Bier aus Dänemark – hier oben auf einem kanarischen Weinberg – auch nicht schlecht :-)

Die Garbanzas kommen kurz danach, sie schmecken gut, aber Sandra macht sie besser! Auf unser Kaninchen müssen wir eine Weile warten. Ich nutze die Zeit und hole schnell meine D7000 aus dem Auto. In diesem urigen Restaurant will ich doch kurz einige Eindrücke festhalten!

Auf dem Weg nach draußen komme ich an der „Küche“ vorbei. Es ist ein wirklich großer gemauerter offener Kamin. Unten drin liegen richtig große Holzklötze. Oberhalb der lodernden Flammen liegen mehrere zerteilte Kaninchen und garen still vor sich hin. Gegenüber ist eine Kühltheke wie in einer Metzgerei. Sie ist übervoll mit Kaninchen, Steaks, Rippechen, kurzum – mit allem was eine Vegetarier verabscheut. Ich muss sagen, wirklich einladend sieht das für mich auch nicht aus. Ich muss schnell wegschauen, sonst wird mir ganz anders. Manchmal kann ich verstehen warum so viele Menschen kein Fleisch essen.

Als dann unsere Kaninchen kommen sind sogar noch die Köpfe dabei. Ich bin froh, dass Wolfgangs Hund „Schröder“ Kaninchen mag! Er freut sich und zerknackt mit seinem kräftigen Gebiss den Kaninchenschädel. Hm, da mag ich gar nicht hinschauen und auch nicht länger drüber nachdenken. Ich nehme mir ein Stückchen Kaninchen. Es schmeckt gut, aber es ist ein unendliches „Gefummel“. Letztlich habe ich einen großen Haufen Kaninchenknochen auf dem Teller und halte mich an die wirklich grandiosen Pommes Frites. „Schröder“ freut sich über die Kaninchenknochen. Er nagt auch nicht lange daran herum. Es macht „Happs“ und schon sind ganze Schenkel verschwunden. Es kommt eine kleine Katze dazu, sie steht auch auf Kaninchen.

Als wir fertig sind, ist von den drei Kaninchen praktisch nichts mehr übrig. Wir machen ein paar Scherze wie das wohl auf den Kellner wirken muss. „Diese Deutschen, die essen alles auf, sogar die Knochen der Kaninchen…“ :-)

Der Abschied ist kurz und ich habe das Gefühl, dass alle nur noch auf die Couch wollen. Wolfgang, Schröder und ich fahren über abenteuerlich enge steile Straßen hinab zur Autobahn und sind kurz drauf bei unseren „Mädchen“.

Sandra und Karin hatten einen coolen Ausritt. Sandra hat sich einen jungen unerfahrenen spanischen Hengst gesattelt und hatte ihren Spaß damit. Das Tier war nervös, bissig, ist gestiegen und hat versucht Karin und ihr Pferd „Boomer“ zu treten. Prima, so stellt man sich einen entspannten Ausritt vor. Aber Sandra ist trotzdem vom Temperament dieses jungen Hengstes begeistert. Sie kann gut reiten und sagt immer, dass kein Pferd sie abwerfen kann. Dieser Nachmittag war also ganz nach ihrem Geschmack. Wenigstens hat es also unseren Mädels gefallen. Wolfgang scheint wenig erbaut zu sein, eine so anstrengende ergebnislose Wanderung hatte er sich auch nicht vorgestellt. Und kaum sind wir da müssen die beiden auch schon wieder los. Karin und ihr Chor haben einen Auftritt!

Wir verabschieden uns und kommen mit Anbruch der Nacht auf unserer Finca an. Ich kann nur noch kurz baden und falle kurz drauf in einen langen traumlosen Schlaf. Irgendwann bekomme ich noch mit wie Sandra mich mit der warmen Wolldecke zudeckt. Sie war noch Paella essen. Ich bin nach meinem Kaninchen nicht mehr hungrig. Was für ein Tag!

Tag 7 – Faulenzen oder wandern am Teno?

Als ich am nächsten Morgen aufwache liegt Sandra still nehmen mir und starrt die Decke an. Sie ist seit 1h wach und hat mir stundenlang beim Schnarchen zugehört. Mir geht es gut, nur mein Knie tut weh. Sandra macht keinen glücklichen Eindruck, aber beim Frühstück sieht die Welt dann schon wieder ganz anders aus.

Heute ist die Finca auch ziemlich voll. Es werden im Laufe des Tages noch Gäste anreisen und dann ist es hier oben ausgebucht! Bei Sekt und Kaffee werden fragt uns Chefin Sylvia ob sie uns für das Abendmenü einplanen soll. Aber wir wollen heute mal wieder auswärts essen. Das ist hier meist wirklich gut und oft auch recht preiswert.

Ein echtes Tagesziel haben wir nicht. Ich überlege ob wir vielleicht mal nach Teno Alto fahren. Teneriffa besteht aus einem Zusammenschluss dreier unterschiedlich alter Vulkane: Anaga, Teno und Teide. Der Teide ist der jüngste Vulkan. Dort ist die Landschaft schroff und steinig. Der Anaga ist deutlich älter und man kann inzwischen keinen echten Krater mehr ausmachen. Es ist im Norden der Insel eine meist grüne Bergwelt mit atemberaubenden Straßen und unwirklichen Urwäldern. Diese „Nebelwälder“ möchte ich ja noch fotografieren. Aber es ist schwierig, bei schönem Wetter ist dort kein Nebel und wenn dort Nebel ist muss man die Stellen kennen an denen man auch schöne Fotos machen kann.

Im Westen der Insel ist das Teno-Gebirge. Dort liegt das kleine niedliche Örtchen Masca und dort sind die grandiosen „Los Gigantes“. Heute werden wir mal schauen ob wir uns vielleicht diesen Teil der Insel einmal etwas näher anschauen.


Tutorial – Portrait Retusche bei Männern

Heute habe ich für Euch eine kleines Tutorial zum Thema „Portrait Retusche“ erstellt. Diesmal haben wir ein Männergesicht als Vorlage und wollen mal sehen ob wir mit einer sanften sehr unauffälligen Nachbearbeitung aus einem langweiligen schlecht komponierten Bild ein authentisches Portrait zaubern können.

Dieses Tutorial habe ich auf meinem MacMini im Format 1920×1080 Pixel aufgezeichnet. Neu gelernt habe ich in der letzten Woche, dass man mit dem Quicktime Player auf dem Mac nicht nur abspielen sondern auch aufzeichnen kann!! Und das geht sogar supergut, da fragt man sich, warum ich mir vor ein paar Wochen die Software Screenium gekauft habe. Ok, Screenium hat ein paar Features mehr, aber eigentlich kann man auch mit dem Quicktime Player alles machen was man für solch ein Tutorial benötigt. Warum gibt es in den „Windows-Bortmittlen“ eigentlich kein Pendant dazu?

Dieses 32-Minuten lange Tutorial braucht auf der Festplatte meines MacMini gerade einmal 600 MB und das in voller HD-Auflösung und ohne irgendwelche XVID-Kompressoren oder andere Plug-Ins. Das ist wirklich super und nach dem Upload bei YouTube ist es noch richtig scharf und man kann es auch mit etwas langsameren Leitungen in voller HD Auflösung anschauen. Das rockt! Leider ist der MacMini ein wenig überfordert, wenn gleichzeitig noch eine Tonspur via USB von meinem ZOOM H2 Audiorekorder aufgezeichnet werden muss. Ich habe es versucht und es gibt immer kleine „Kratzer“ im Ton wenn Photoshop rechnet oder andere Aktionen ausgeführt werden müssen. Daher habe ich den Ton ohne USB Verbindung direkt mit dem ZOOM H2 aufgenommen. Zum Schluss konnte ich die Tonspur dann via USB auf den Mac kopieren und per Drag & Drop vom Finder direkt in iMovie „werfen“.

Für die Synchronisation mit dem Film habe ich versucht beide Aufzeichnungen zeitgleich zu starten und habe mich später an den kleinen leisen Mausklicks orientiert, eigentlich ganz einfach. Da sich in iMovie eine Video mit separater Tonspur nicht so einfach schneiden lässt, habe ich beides zusammen erst einmal exportiert was gut zwei Stunden gedauert hat. Dann habe ich es wieder in iMovie importiert, das hat ca. 20 Minuten gedauert. Anschließend konnte ich es schneiden, mit Intro und Outro versehen und wieder exportieren. Dieser Export hat wieder etwa 2 Stunden benötigt. Insgesamt hat der Mac also etwa 5 Stunden an diesem Video „gearbeitet“. Hier würde ich mir einen Dual-Quadcore mit 8x 3GHz wünschen. Aber den gibt es mit OS-X leider nicht für 850 Euro :-(

Der Upload in Richtung YouTube hat leider auch erst beim zweiten Mal geklappt – Bloggen ist Schwerstarbeit!

Über Anmerkungen und Anregungen würde ich mich wie immer sehr freuen. Nun aber „Film ab“ und viel Spaß beim Nachmachen :-)


Teneriffa – Immer wieder

Teneriffa, für mich eine der schönsten Inseln der Erde und wirklich leicht zu erreichen. Man muss nicht um die halbe Welt fliegen, 4,5 Stunden und schon ist man dort. Zu Weihnachten kann man Abends noch im Pulli draußen sitzen und Cocktails schlürfen. Egal ob man den höchsten Berg Spaniens erklimmt oder in 2.500 Metern Höhe, hoch oben über den Wolken auf einen sagenhaften Sonnenuntergang wartet, diese Insel hat viel zu bieten!

Neben den einzigartigen allgegenwärtigen vulkanischen Ursprüngen gibt es Wildparks und einsame urwüchsige Gebirgszüge. Wer hier mit einer Kamera anreist kommt auf seine Kosten, immer wieder!